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750 GÄLNER WÖRTER

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Leser unseres Amtsblattes,

Das bevorstehende Weihnachtsfest mit dem anschließenden Jahreswechsel ist eine Zeit der Besinnung, eine Zeit des Innehaltens, eine Zeit des Zurückblickens, aber auch eine Zeit des Vorwärtsschauens in die Zukunft.

In diesen Tagen gilt mein besonderer Dank den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in unserer Gemeinde, die nicht im Kreise von Familie oder Freunden Weihnachten feiern, sondern ihre Zeit und Arbeitskraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen, z. B. bei der Feuerwehr, der Polizei, im Rettungsdienst, in den nahegelegenen Krankenhäusern und in sozialen Einrichtungen.  

Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel möchte ich auch zum Anlass nehmen, um all denen zu danken, die daran mitgearbeitet haben, die Gemeinde Gelenau lebens- und vor allem liebenswerter zu gestalten. Mein Dank gilt besonders den Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf sportlichem und kulturellem Gebiet in Kirchen, Vereinen und Institutionen beruflich oder ehrenamtlich engagiert haben. Nicht zuletzt danke ich den Gemeinderäten recht herzlich für die gute Zusammenarbeit. Ich danke für ihr Mitdenken, Mitwirken und Mitarbeiten.  

Diesem Dank und den Wünschen zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel schließen sich der Gemeinderat und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Gelenau an.

2019 wurde in Gelenau wieder viel bewegt. Zahlreiche Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen im Ort konnten abgeschlossen oder auf den Weg gebracht werden. An dieser Stelle möchte ich, stellvertretend für alle Maßnahmen, die Sanierung des Volkshauses nennen. Damit verfügen wir über eine moderne Einrichtung, die es Vereinen, Institutionen und der Gemeinde ermöglicht, weiterhin große Veranstaltungen und Feiern abzuhalten.

Im nächsten Amtsblatt wird der Jahresrückblick 2019 und Ausblick 2020 uns umfassend über die abgeschlossen Baumaßnahmen und Ereignisse des vergangenen Jahres informieren und die geplanten Maßnahmen für das Jahr 2020 aufzeigen.

Ihr Bürgermeister
Knut Schreiter

BM

Am dritten Adventswochenende wurde der Gelenauer Weihnachtsmarkt wieder zum Besuchermagnet. Ein Bummel über den Weihnachtsmarkt ist für viele eine schöne Einstimmung auf die Festtage.

Stimmungsvolles Licht, weihnachtliche Dekorationen, Adventsmusik und verschiedene Darbietungen zauberten weihnachtliches Flair auf den Weihnachtsmarkt. Ein Weihnachtsbaum wie aus dem Bilderbuch schmückt in diesem Jahr den Rathausplatz. Herzlichen Dank an Familie Glänzel, die uns den Baum zur Verfügung stellte.

Natürlich gab es an den zahlreichen Buden viele weihnachtliche Leckereien und hübsche Geschenkideen.

Hauptattraktion für unsere kleinen Gäste war wie immer der Besuch des Weihnachtsmannes im liebevoll dekorierten Weihnachtsmannzimmer.

Musikalisch sind alle Besucher auf ihre Kosten gekommen, denn die verschiedensten Künstler und Gruppen sorgten für weihnachtliche Stimmung und begeisterten die Zuhörer.

Außerdem gab es die seltene Handwerkskunst des Holzbohrens zu bestaunen und die Kinder konnten ihrer Fantasie in der Bastelstube und beim weihnachtlichen Basteln im Strumpfmuseum freien Lauf lassen.

Zum Verweilen und Aufwärmen lud die Kaffeestube im Familienverband die Besucher des Weihnachtsmarktes ein.

Alle Jahre wieder gern besucht sind die verschiedenen Ausstellungen – neben der Modellbahn- und der Schnitzausstellung war in diesem Jahr eine Klöppelausstellung sowie eine Fotoausstellung mit historischen Bildern von Gelenau zu sehen.

Weihnachtsmarkt1

Zahlreich folgten auch in diesem Jahr die Seniorinnen und Senioren der Einladung des Bürgermeisters zu den traditionellen Weihnachtsfeiern. Da im Oberdorf der Veranstaltungsraum leider nicht zur Verfügung stand, begrüßte Knut Schreiter die Gäste aus dem oberen und unteren Ortsteil erstmals gemeinsam im neuen Volkshaus.

Mit viel Liebe und Begeisterung stimmten die Hortkinder der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ sowie Flötenkinder der Grundschule Gelenau mit weihnachtlichen Liedern und kleinen Gedichten auf die Weihnachtszeit ein.

Nach einem leckeren Stück Stollen und einer Tasse Kaffee begeisterten „De Spakörble“ aus Lauter-Bernsbach die Gäste mit erzgebirgischen Liedern und Anekdoten und sorgten so für einen lustigen, aber auch besinnlichen vorweihnachtlichen Nachmittag.

Rentner

Viele kleine und große Gelenauer und Gäste kamen in diesem Jahr wieder zum Pyramidenanblasen auf den Rathausplatz, um nach schöner Tradition die Adventszeit mit dem Anblasen der Pyramide zu beginnen. Schon bevor das Programm begann, ließen sich die Besucher von Glühwein, Bratwurst, Pfefferkuchen, Stollen und Plätzchen gern verführen.

Mit alten und neuen Weihnachtsliedern und Gedichten boten Kinder der Pestalozzi-Grundschule, der Gemischte Chor und der Posaunenchor ein stimmungsvolles und kurzweiliges Programm. Auch die Zuschauer wurden zum Mitsingen eingeladen. Sichtlich Spaß hatten die 35 Schülerinnen und Schüler bei der Darbietung ihres fröhlichen Weihnachtswünsche-Raps und sangen den Zuhörern "Frohe Weihnacht, Merry Christmas, alles Gute" zu.

Dann war es wieder soweit: Bürgermeister Knut Schreiter gab den Startschuss dafür, die Pyramide in Gang zu setzen, die erste Kerze auf dem schwimmenden Adventskranz zum Leuchten zu bringen und die Krippe auf der Hofwallinsel ins rechte Licht zu rücken. Erstmals begannen auch die Figuren auf der neuen Spieldose, ihre Runden zu drehen.

Pfarrerin Rebekka Oesterreich lud wie im Vorjahr an der Krippe zu einer kurzen Andacht zum Beginn der Adventszeit ein. Schön, wenn auch das zu einer Tradition werden könnte.

Mit einem Riesenpfefferkuchen wartete die Bäckerei Steinmühle auf. Den gesamten Verkaufserlös in Höhe von 150 EUR sponserte Bäckermeisterin Manja Engel der Pestalozzi-Grundschule. Dafür unser herzlichster Dank.

Pyramide

Ein neues Highlight gibt es in der diesjährigen Weihnachtszeit in Gelenau zu bestaunen: eine moderne künstlerische Spieldose mit exklusiven Figuren. Wer eine traditionelle Gestaltung erwartet hatte, sah sich sicher überrascht. Aber gerade moderne Ausführungen der erzgebirgischen Handwerkskunst finden immer mehr Anhänger und Freunde.

"Eine Kunst ist nur dann lebendig, wenn sie sich weiterentwickelt. Die Kunsthandwerker aus

dem Erzgebirge wissen das seit Jahrhunderten und beleben ihre Kunst immer wieder mit neuen Impulsen. Jahr für Jahr entstehen neue Kreationen, die bei Liebhabern und Sammlern für Aufsehen sorgen. Manche neue Idee ist stark in der Tradition verwurzelt, einige Handwerker beleben eine alte Technik mit neuem Schwung, wieder andere gehen völlig neue Wege und präsentieren Figuren, die es so noch nie gegeben hat."1)

Die ortsansässige Firma Sachsenkunst ist mit der Ausführung der Spieldose diesen neuen Weg gegangen. Innovativ und attraktiv gestaltet sind der Sockel und die bekannten Figuren aus der Weihnachtsgeschichte. Schauen Sie sich einmal die Figuren genauer an! Aus den unterschiedlichsten Hölzern entstanden sie und jede für sich ist ein einmaliges Kunstwerk.

Der Rathausplatz ist nicht der endgültige Standort für die Spieldose, aber in der diesjährigen Weihnachtszeit wollten wir dieses besondere Werk den Besuchern der Veranstaltungen auf dem Rathausplatz nahe bringen.

Die Spieldose wird das gesamte Jahr über mit wechselnden Figurengruppen – in der Osterzeit mit Osterhasen und anschließend mit Blumenmädchen – zu sehen sein. Seien Sie schon jetzt auf die weiteren Figuren gespannt!

 

Spieldose

Am 1. November öffnete das komplett sanierte Volkshaus erstmals wieder seine Pforten. Nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit wurde das traditionsreiche Gebäude ohne Schwierigkeiten wieder in Betrieb genommen. Wenn auch noch Restarbeiten zu erledigen sind, so konnten sich doch die über 400 Gäste davon überzeugen, dass das Volkshaus nun den Anforderungen an eine moderne Sport- und Veranstaltungsstätte gerecht wird.

Bürgermeister Knut Schreiter brachte in seiner Rede zur Eröffnung die Freude zum Ausdruck, dass es – allen Zweifeln zum Trotz - gelungen ist, den geplanten Eröffnungstermin auch tatsächlich einzuhalten. Erfreulich ist auch, dass der geplante Kostenaufwand in Höhe von rund 1,8 MioEUR nahezu eingehalten wurde. Mehrkosten von rund 100 TEUR ergaben sich durch zusätzliche Ausstattungen und teilweise höhere Ausschreibungsergebnisse.

Er dankte allen am Bau beteiligten Firmen für das gute Zusammenwirken in der gesamten Bauphase. Einen besonderen Dank erhielten Herr Gerlach und seine Mitarbeiterinnen vom Ingenieurbüro Gerlach aus Drebach für die korrekte Planung des Vorhabens und die kompetente Bauleitung und straffe Bauüberwachung während der gesamten Bauausführung.

Bürgermeister Knut Schreiter dankte auch dem Erzgebirgskreis und dem Verein zur Entwicklung der Zwönitztal-Greifensteinregion für die Bereitstellung von Fördermitteln für das Vorhaben.

Bürgermeister a. D. Frieder Stimpel nahm in Vertretung des Landrats an der Eröffnungsfeier teil. Er
zeigte sich beeindruckt von den vielen Möglichkeiten, die in Gelenau für Sport, Kultur und Freizeitgestaltung bestehen. Mit der Sanierung des Volkshauses wurden diese guten Bedingungen noch weiter ausgebaut.

Die lange Tradition und die wechselvolle Geschichte des Volkshauses veranschaulichte Dr. Olaf Tautenhahn in Wort und Bild.

Höhepunkt der Eröffnungsfeier war die Wiederaufführung des Wendemusicals "Saitenverkehrt" von Autor und Komponist Hendrik Seibt, das thematisch bestens zum 30. Jahrestag des Mauerfalls und zur friedlichen Revolution im Herbst 1989 passte. Zehn Jahre nach seiner Erstaufführung wurde das Musical wieder mit Schülerinnen und Schülern der Freien Schule Erzgebirgsblick einstudiert. Eindrucksvoll bewiesen die 89 Akteure ihr Talent und Können. Schönster Lohn für die lange Probenund Vorbereitungszeit war die Begeisterung des Publikums, das die Darbietung mit stehenden Ovationen und langem Beifall feierte.

Möge das Volkshaus in den kommenden Jahren noch viele solche kulturellen Höhepunkte erleben, aber auch in seiner ursprünglichen Bestimmung als Turnhalle durch viele Vereine genutzt werden. Die Voraussetzungen für die unterschiedlichen Nutzungen des Gebäudes als Kultur- und Sportstätte sind durch die umfangreichen Arbeiten in den vergangenen Monaten geschaffen worden.
 

Musical

Bundesweit finden am Volkstrauertag Kranzniederlegungen an Gedenkstätten und Kriegsgräbern statt. Auch am Ehrenmal „Ich hatt’ einen Kameraden“ wurde in einer Gedenkfeier mit Kranzniederlegung - musikalisch würdig umrahmt vom Posaunenchor der Evang.-Luth. Kirche - an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft erinnert.

Der stellvertretende Bürgermeister Ole Fleischer verwies auf die zahllosen Opfer von Krieg und Gewalt, die uns auch heute noch mahnen, die Lektion der Geschichte zu lernen und zu lehren. Nur Versöhnung, Kooperation und Verständigung schaffen dauerhaften Frieden.

Pfarrerin Rebekka Oesterreich bezeichnete jede Kriegsführung als absurd. Dankbar können wir auf mehr als 70 Jahre Frieden und Versöhnung in unserem Land blicken.

225 Gelenauer fielen im Ersten Weltkrieg. In seinen Recherchen ermittelte unser Ortschronist Dr. Olaf Tautenhahn die Opferzahl des Zweiten Weltkrieges neu – mindestens 542 Gelenauer Tote sind zu beklagen, darunter Gefallene, Vermisste, Bombenopfer, Holochaust-Opfer, Kriegsgefangene und Euthanasieopfer. Dr. Olaf Tautenhahn übergab Pfarrerin Rebekka Oesterreich ein Buch „Die Gelenauer Toten des 2. Weltkrieges“, in welchem alle Namen der Toten verzeichnet sind. Er regte an, eine Tafel zum Gedenken an die Opfer am Ehrenmal anzubringen. Informationen zu den Toten können im Pfarrhaus erfragt werden.


Die Übergabe des Buches ist als Auftakt für den Vortrag von Herrn Dr. Tautenhahn zum 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs in Gelenau gedacht. Dazu sucht unser Ortschronist noch Zeitzeugen und Zeitdokumente. Sicher sind bei den älteren Einwohnern Erinnerungen an den 2. Weltkrieg noch gegenwärtig. Herr Dr. Tautenhahn freut sich auf Ihre Berichte, Mitteilungen und Dokumente unter Telefonnummer 037297 7702 oder persönlich.

Volkstrauertag

Mit dem Strumpforden wird jährlich zur Rathausstürmung eine Person geehrt, die sich in besonderer Weise um den Ort verdient gemacht hat.
In diesem Jahr wurde Herr Reinhold Uhlig mit dem Strumpforden ausgezeichnet.

Reinhold Uhlig – der Vater aller Kostüme, ob für Heimatfeste, Faschingsveranstaltungen, Modenschauen – er steht beratend zur Seite, stellt die benötigten Kostüme bereit und sorgt für die perfekte Passform. Auch die Models des Modespektakels „VETOS CIVITAS“, die anlässlich der 1. Gelenauer Museumsnacht edle historische Gewänder präsentierten, wurden von Herrn Uhlig eingekleidet. So eine fachmännische Unterstützung ist ein Glücksfall und ein Privileg für Gelenau. Ohne das Engagement von Herrn Uhlig hätten manche Feste und Veranstaltungen nicht so ein professionelles Niveau erreicht. Auch aus finanziellen Gründen hätte man ohne den ehrenamtlichen Einsatz die Ansprüche zurückschrauben müssen. Das Geleistete ist unbezahlbar und kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Es gab nie ein Nein von Herrn Uhlig, auch jetzt nicht, als es darum ging, die Gemeinde bei der Umgestaltung des Strumpfmuseums zu unterstützen.

Wir als Gemeinde bedanken uns bei Herrn Uhlig ganz, ganz herzlich – auch im Namen aller, die von seinem Wissen und Können bislang profitieren durften – und hoffen sehr, dass uns Herr Uhlig auch künftig mit Rat und Tat zur Seite steht.

Strumpforden

Durch den Bürgermeister Knut Schreiter wurden zur diesjährigen Dankeschönveranstaltung wieder viele ehrenamtlich tätige Bürger aus unserer Gemeinde geehrt. Dazu gehören unsere Friedensrichterin Claudia Richter, die in den letzten Jahren viele Streitigkeiten zu schlichten hatte oder unser Ortschronist Olaf Tautenhahn, der seit Jahren ortsgeschichtliche Recherchen führt und Vorträge in der Gemeinde über Geschichtliches hält. Nicht zu vergessen ist auch Manfred Tränkner, der uns bei der Gestaltung unseres Deutsches Strumpfmuseums mit Rat und Tat zur Seite steht. Vielen lieben Dank ebenfalls an Reinhold Uhlig, der uns für Veranstaltungen kostenlos Kostüme aus seinem Fundus ausleiht und uns aktiv bei der Neugestaltung des Strumpfmuseums hilft.

Uneigennützige hervorragende Arbeit in unserer Kommune leisten weiterhin z. B. Dolmetscher, Mitarbeiter im Asylkreis, Mediengestalterin, Wegewart, Schauwerbegestalterin – um nur einige zu nennen. Besonderer Dank geht an unsere Amtsblattausträger, die jeden Monat die gemeindlichen Nachrichten an unsere Einwohner bringen. Für ein blühendes Gelenau sorgen die Teilnehmer am Blumenschmuckwettbewerb und diejenigen, die sich um die Pflege kommunaler Grundstücke kümmern.

Viele Helfer wären hier noch zu nennen, aber dafür würde der Platz in unserem Amtsblatt nicht ausreichen.

Unser Bürgermeister sorgte mit seinen Gesangsbeiträgen und dem Duo Musidance für gute Stimmung. Deshalb wurde schon gemunkelt, dass wir im nächsten Jahr kein Kulturprogramm benötigen, da Bürgermeister Knut Schreiter dies allein gestalten kann…

Dankeschön

Nach intensiver Planung der Maßnahme begann der „scharfe Start“ für die komplexe Sanierung einschließlich der energetischen Sanierung und brandschutztechnischen Ertüchtigung des Volkshauses im Frühjahr 2018. Zu Beginn der Maßnahme wurden das Dachgeschoss entkernt, der Fußboden in Turnhalle, Bühne und Bühnennebenräumen herausgerissen, Decke und Empore zurückgebaut, der Innenputz im Saal und den Nebenräumen entfernt und das Treppenhaus entkernt. Verblieben war eine Bauhülle, Bautechnik und Gerüste bestimmten das Bild im und am Gebäude.

Wenn auch die Arbeiten weitestgehend planmäßig verliefen, so war es Anfang diesen Jahres doch kaum vorstellbar, dass die Arbeiten zum geplanten Eröffnungstermin abgeschlossen werden können. Nicht nur der neue Anbau zur Straßenseite war zu realisieren, umfangreiche Baumeisterarbeiten und alle denkbaren Ausbaugewerke waren zu koordinieren: Zur Stabilisierung des Dachaufbaus wurden aufwändige Arbeiten mit dem Einbau einer Stahlkonstruktion notwendig. Vom Einbau neuer Fenster, Türen und Treppen, über Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallation, Elektroinstallation, Dacharbeiten, Vollwärmeschutz und Fassadenarbeiten, Trockenbau- und Putzarbeiten, Fliesen- und Granitarbeiten, Bodenbelagsund Malerarbeiten bis hin zur Installation von Tontechnik waren umfangreiche Leistungen zu erbringen. Aber die regelmäßig stattfindenden Bauberatungen, eine straffe Bauüberwachung durch das Ingenieurbüro Gerlach und das gute Zusammenwirken der unterschiedlichen Gewerke ermöglichen die planmäßige Eröffnung am 1. November.

Jetzt können wir feststellen: Das Volkshaus präsentiert sich in neuem Outfit, energetisch und brandschutztechnisch saniert und mit insgesamt moderner Ausstattung.

Mit Fördermitteln aus der LEADER-Förderung und „Brücken in die Zukunft“ wurden in den letzten beiden Jahren rund 1,9 MioEUR für die Sanierung des Volkshauses investiert. Die Mehrkosten gegenüber dem geplanten Kostenaufwand (Plan 1,8 MioEUR) ergaben sich durch zusätzliche Ausstattungen und teilweise höhere Ausschreibungsergebnisse.

Die Geschichte des Gebäudes, das 1927 als Arbeitersportheim eingeweiht wurde, ist untrennbar mit der Gelenauer Arbeiterturn- und Sportbewegung verbunden. 1901 war der Arbeiterturnverein gegründet worden. Nachdem er 1921 einen eigenen Turn- und Sportplatz gekauft hatte und eingetragener Verein „Arbeiter-Turn- und Sportverein e. V.“ wurde, beschloss er 1926 den Bau einer Turnhalle. Anfang Juni 1926 fand die Grundsteinlegung statt. Ein beträchtlicher Teil der Geldmittel zur Finanzierung des Turnhallenbaus wurden durch denVerkauf von Anteilscheinen aufgebracht. Mit vielen freiwilligen Baueinsätzen von Mitgliedern des Arbeiter-Turn- und Sportvereins sowie Sportanhängern wurde der Rohbau des Gebäudes unterstützt. Am 8. Dezember 1926 feierte man Richtfest und am 27. September 1927 wurde das Arbeitersportheim feierlich eingeweiht. Der Anbau der Wirtschaftsräume wurde 1931 fertig gestellt.

In der Zeit des Faschismus erfolgte das Verbot der Arbeitersportbewegung und 1935 wurde das Arbeitersportheim an den bürgerlichen Deutschen Turnverein Gelenau versteigert. Ein trauriges Kapitel in der Geschichte des Gebäudes folgte: Von 1937 an benutzte man die Turnhalle als Getreidelager und während des Krieges waren ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene hier untergebracht.

Nach 1945 ging das ehemalige Arbeitersportheim an seinen rechtmäßigen Besitzer über und wurde in „Volkshaus“ umbenannt. Das Haus befand sich in einem schlechten Zustand und musste vollständig renoviert werden.

1953 ging das Volkshaus in das Eigentum der Gemeinde Gelenau über und wurde - mehrmals rekonstruiert und modernisiert - über Jahrzehnte hinweg für den Schul- und Vereinssport, aber auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Nach der nun erfolgten Sanierung entspricht das altehrwürdige Gebäude den heutigen Anforderungen und ist gut gerüstet für die weiteren unterschiedlichen Nutzungen im sportlichen und kulturellen Bereich.

Belegt ist das Volkshaus an allen Tagen der Woche. Die Räumlichkeiten im Volkshaus werden rege genutzt zur Trainings- und Vereinstätigkeit aller Altersgruppen der Fußballer des BSV Gelenau e. V., der Ringer des RSK „Jugendkraft 1898“ e. V. und der Karnevalisten des 1. GCC. Zu regelmäßigen Fitness- und Sporteinheiten treffen sich Junge und Junggebliebene der Abteilungen Turnen, Gymnastik und Pilates des SV Gelenau e. V. Auch die Zumba-Kurse haben viele Anhänger gefunden. Daneben nutzen auch andere Gelenauer Vereine, z. B. das Modespektakel „Vetos Civitas“, gelegentlich die Räumlichkeiten. Feste Veranstaltungspunkte sind alljährlich die Puppentheatertage sowie die Jugendweihe. Aber auch für Weihnachts- und Firmenfeiern, für Seminare und Tagungen und für vielseitige kulturelle Veranstaltungen steht das Haus zur Verfügung.

Wir danken allen, die an der Planung und Bauausführung der Maßnahme beteiligt waren, und wünschen uns, dass sich Sportler und Gäste wohl fühlen im sanierten Volkshaus, das Haus rege nutzen und viele erlebnisreiche und entspannende Stunden hier verbringen.

Knut Schreiter
Bürgermeister

VH

WM-Bronze fühlt sich für Christina Schwanitz an wie ein Sieg

Nach heißen Tagen im heißen Doha ist Christina Schwanitz in Deutschland eher herbstlich empfangen worden. Die Sonne strahlte zwar nicht, dafür aber Knut Schreiter. Der Präsident des LV 90 Erzgebirge war zusammen mit der Frau von Sven Lang nach Berlin gefahren, um das WM-Duo am Flughafen Tegel in Empfang zu nehmen. Mit dabei hatte unser Klubchef übrigens auch eine Flasche Bier, denn das Thema hatte via TV weltweit fürGesprächsstoff gesorgt. Weil das Bier in Doha 15 Euro kostete, hatte Christina Schwanitz auf diese traditionelle Stärkung am Abend vor ihrem Wettkampf verzichtet. Dennoch gelang der 33-Jährigen am Persischen Golf mit Platz 3 ein Erfolg, der sie selbst vor der TV-Kamera zu Tränen rührte.

„Wahnsinn, wie sie das alles hinbekommt“, zollte Sven Lang seinem Schützling Respekt – in Anspielung auf Training, Wettkämpfe, Studium und nicht zuletzt die Rolle als Mutter von Zwillingen. Und auch Knut Schreiter fand nur lobende Worte für die frisch gebackene WM-Dritte: „Es ist eine riesige Leistung, über solch einen langen Zeitraum hinweg zur Weltspitze zu gehören.“ Gemeint sind die Jahre von 2013 bis 2019, in der Christina dreimal WM-Edelmetall gewinnen konnte. Nach Gold und Silber komplettierte sie nun mit Bronze ihren Medaillensatz.

Die Emotionen, der Druck und der Stress der vergangenen Tage waren der LV-90-Kugelstoßerin bei ihrer Rückkehr aus Doha deutlich anzumerken. „Der Zeitunterschied, das Klima und die Reise selbst haben ihr ganz schön zu schaffen gemacht. Sie war erschöpft, aber glücklich“, berichtet der LV-90-Präsident, der wie fast alle anderen Vereinsmitglieder zu später Stunde am Fernseher mitgefiebert hatte. Mit 19,17 Metern hatte sich Christina in einem dramatischen Wettkampf stark zurückgemeldet und musste somit nur der Titelverteidigerin Gong Lijiao aus China und der Jamaikanerin Danniel Thomas-Dodd den Vortritt lassen. „Gefühlt war es für sie Gold“, so die einhellige Meinung aller Beteiligten.

WM

Unter diesem Motto konnten am 10. September 3 Laien-Defibrillatoren (AED) in Gelenau in Betrieb genommen werden. Diese Geräte kommen bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung zum Einsatz, lesen die Herzströme aus und geben im Falle eines Herzkammerflimmerns einen Stromstoß ab, der das Herz wieder in den richtigen Rhythmus bringen soll. Jedes dieser Geräte unterstützt bei der Reanimation und ist so für jeden geeignet: egal ob Laie oder Sanitäter. Er gibt sowohl den Takt der Wiederbelebung (30:2) vor, als auch misst er die Drucktechnik.
Als eine der ersten Gemeinden in der Umgebung hat Gelenau einen sogenannten AED in Betrieb genommen. Für jeden zugänglich, befindet er sich im Flur des Rathauses. Ein weiterer befindet sich in der Feuerwehr und soll die Kameraden im Notfall unterstützen. Der dritte Defibrillator ist beim Bademeister im Freibad und Lehrschwimmbecken stationiert. Dieser ist mit einer Kinderfunktion ausgestattet, das heißt, er kann auch bei Kindern angewendet werden. Dies war auch der Grund, auf den Hersteller "Zoll" zurückzu- greifen, da kein anderer Hersteller in Deutschland so eine Funktion anbietet.
Dass die Geräte im Notfall Leben retten können, zeigen unzählige Fälle und so können wir sagen, dass Gelenau herzsicherer geworden ist.

Herz

Wir freuen uns, dass wir Frau Josefine Schaarschmidt aus Mildenau OT Arnsfeld als Studierende in unserer Gemeinde begrüßen können. Für sie begann am 2. September das dreijährige Studium an der Hochschule Meißen im Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung.
Aufgrund der in den nächsten Jahren zu erwartenden Altersabgänge in unserer Verwaltung waren 2 Studierende eingeplant. Gern wollten wir auch die einzige Bewerberin aus Gelenau in unserer Gemeinde einstellen. Sie hat sich jedoch für einen anderen Studiengang entschieden. Bürgermeister Knut Schreiter überreicht die Bestellungsurkunde zur Gemeindeinspektoranwärterin an Josefine Schaarschmidt.
Wir wünschen Frau Schaarschmidt viel Erfolg und alles Gute für ihre Ausbildung.

Josefine

Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte unsere Gemeinde und machte sich ein Bild von der Entwicklung unserer Kommune. Unter anderem stattete er der Gelenauer Maschinenbau GmbH (Gemag) einen Besuch ab.
Sehr beeindruckt war er von der Sommerausstellung im Depot-Pohl-Ströher.

Kretschmer

Vom 23. bis 25. August wurde es in Gelenau blumig. Nach der Premiere des Kürbisfestes 2017 und des Bienenfestes im vergangenen Jahr, entpuppte sich auch das Blumenfest als gelungene Veranstaltung.

Die 3 tollen Tage starteten am Freitag mit einem Vereinsabend. Bürgermeister Knut Schreiter würdigte die Vereine für ihr ehrenamtliches Engagement. Frank Hübner aus Gelenau präsentierte ca. 80 Sorten feinsten Whiskys und informierte seine Besucher umfassend zum Thema Whisky und Schottland. Für die passende Musik sorgte die Band „REALmusic“ aus Drebach. Mit viel Gefühl und Leidenschaft verzauberte sie ihr Publikum.

Eine bunte Mischung aus Künstlern gab es am Samstag zum Blumenfest. Los ging es mit „Brass 94“ aus dem Jugendblasorchester der Stadt Thum. Danach folgten die „Flötinos“ der Musikschule Zschopau. Franzi Lohß präsentierte mit mehreren Gelenauer Kindern ein abwechslungsreiches Programm.

Viel Spaß hatten die Küken des 1. Gelenauer Carnevalsclubs. Passend zum Thema hatten sich die Kinder für Blumenkleidchen entschieden. In den Umziehpausen unterhielt DJ Dietzer die kleinen Zuschauer mit einer Minidisco.

Für Schwung und gute Laune sorgten am Abend „Die Strings“ aus Neukirchen-Adorf. Sie unterhielten Ihr Publikum mit stimmungsvoller Tanzmusik.

Viel Andrang herrschte am Nachmittag auf dem Kinderkarussell und beim Armbrustschießen der Firma Schindler aus Annaberg sowie beim Basteln von lustigen Blumen aus alten Strümpfen mit Susann Hofmann vom Ersten Deutschen Strumpfmuseum und bei der Edelsteinwäsche mit den Goldader-Mineralien aus Taura. Außerdem gab es eine Rennstrecke für Fighter-Buggys vom TSV Gelenau e.V., eine Hüpfburg sowie Eis, Zuckerwatte und Popcorn.

Ein Anziehungspunkt für viele Besucher des Blumenfestes war auch der kleine aber feine Handwerkermarkt auf der Hofwallinsel.

Für gute Stimmung sorgten am Abend die Band „Chamälion“ aus Annaberg-Buchholz und DJ Dietzer aus Gelenau. Die einstündige Roland-Kaiser-Show kam bei den Besuchern sehr gut an.

Als Highlight an diesem Abend erlebten die Gäste des Blumenfestes ein spektakuläres Feuerwerk. Mit mystischer Musik, faszinierenden Lichteffekten und einer sensationellen Pyroshow bleibt dieses außergewöhnliche Ereignis sicherlich in Erinnerung.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Gelenau. Anschließend sorgten Hansjörg Decker aus Gelenau sowie die Herolder Blasmusikanten für gute Laune. Die 3 tollen Tage endeten mit einem erzgebirgischen Auftritt vom Schubert Frank aus Thum.

Um das leibliche Wohl der Besucher kümmerten sich das ganze Wochenende über Lutz Finsterbusch und der RSK Gelenau e.V. sowie die Bäckerei Steinmühle Gelenau mit Manja Engel. Martin Hübner und sein Team waren für den richtigen Ton der Künstler und die individuelle Beleuchtung des Festes verantwortlich. Die liebevolle Gestaltung übernahm die Gelenauer Schauwerbegestalterin Sybille Lorenz.

Die Gemeinde Gelenau/Erzgeb. bedankt sich ganz herzlich bei allen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren und zum guten Gelingen des Blumenfestes beigetragen haben.

 

Blumenfest

Für Christian Penzis ist die Verwirklichung seines Vorhabens, der Umbau des ehemaligen Konsums zu einem Restaurant, ein großes Stück näher gerückt. Mit Mitteln aus der LEADER Förderung wird das Projekt unterstützt. Landrat Frank Vogel übergab den Fördermittelbescheid an Christian Penzis.
Herr Penzis plant die Eröffnung seines Restaurant Ende 2021/Anfang 2022.
Wir wünschen ihm viel Erfolg beim Umbau!

Penzis

Seit dem 26.08.2019 dreht der Ortsbus seine Runden durch Gelenau. Schon 6 Jahre gibt es nun den Ortsverkehr. Bürgermeister Knut Schreiter und Landtagsabgeordneter Ronny Wähner ließen es sich nicht nehmen eine Runde mit dem Gelenauer Ortsbus zu drehen, um dabei mit den Fahrgästen ins Gespräch zu kommen.

 

Ortsbus

 

Ergebnis Wahl

 

Vergleich Wahl

Die Landtagswahl findet in den gleichen Wahlräumen statt wie die Wahlen im Mai.

Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sind drei Wahlräume ohne Stufen zugänglich: Der Saal im Gasthof zur Katze ist über den neuen Parkplatz an der Giebelseite erreichbar. In der Freien Schule Erzgebirgsblick kann die Zufahrt in den Schulhof genutzt werden und von dort der Eingang zum Wahlraum erfolgen. Der Eingang zum Feuerwehrgerätehaus ist ebenerdig.

Die Wahlräume im Volkshaus (Ringerzentrum) und im Vereinsgebäude auf dem oberen Sportplatz sind nur über Treppen bzw. einzelne Stufen zugänglich. Die über Treppen zu erreichenden Haupteingänge im Gasthof zur Katze und in der Freien Schule Erzgebirgsblick bleiben ebenfalls geöffnet.

Sollte der auf der Ihnen zugestellten Wahlbenachrichtigungskarte angegebene Wahlraum nicht barrierefrei sein, können Menschen mit Behinderungen auch einen Wahlschein beantragen, mit dem sie ihre Stimme in einem anderen Wahlraum mit barrierefreien Zugang abgeben können.

 

Wahllokalneu

Mit einer Weite von 19,98 Metern im Kugelstoßen konnte der Gelenauer Steven Richter vom LV 90 Erzgebirge seinen Deutschen Meistertitel bei der Deutschen Jugend-Meisterschaft am 27. 7. 2019 in Ulm bejubeln. Der 16-Jährige, der der jüngste Werfer im U-18-Feld war, stellte damit eine europäische Jahresbestleistung auf.

Wir gratulieren zu dieser großartigen Leistung!

Überhaupt hatten die Mitglieder des LV 90 Erzgebirge allen Grund zur Freude bei diesen Deutschen Meisterschaften. Alle acht Sportler brachten starke Leistungen und schafften alle den Sprung ins Finale. Mit Korbinian Häßler, der den Diskus in der U-20-Konkurrenz auf 59,98 Meter warf, gab es für den Verein einen weiteren Deutschen Meister.

Großen Respekt und Glückwunsch zu diesem hervorragenden Abschneiden!

aktuelles lv90

Dem neuen Gemeinderat wünschen wir gutes Gelingen für alle Vorhaben zum Wohle der Gemeinde mit ihren Bürgerinnen und Bürgern.
Auf dem Foto fehlen Andreas Hofmann und Silvio Beier.

Mit der Verpflichtung der Gemeinderäte in deren ersten Sitzung beginnt nun für Gelenau dieneue Wahlperiode. 10 Gemeinderäte gehören wieder zum Gremium, 6 Gemeinderäte wurden zum ersten Mal in den Rat gewählt. Wie in den vergangenen Jahren wird sich der Gemeinderat mit einem großen Themenkatalog zu beschäftigen haben. Vor den Mitgliedern des Gemeinderats liegen interessante Aufgaben, die es mit guten Ideen zum Wohle der
Gemeinde zu lösen gilt.

GR neu

Ende Juni fand die letzte Sitzung des Gemeinderats in der Wahlperiode 2014 - 2019 statt. Neben den anstehenden Beschlussfassungen zog Bürgermeister Knut Schreiter Bilanz über die Gemeinderatsarbeit in den vergangenen 5 Jahren. Vieles hat sich in Gelenau getan, wichtige Entscheidungen wurden nach demokratischen Spielregeln beraten und in die Tat umgesetzt, weitreichende und auch kleinere Vorhaben realisiert und auf den Weg gebracht. Bürgermeister Knut Schreiter dankte allen Gemeinderatsmitgliedern, die sich mit hohem persönlichen Engagement sowie mit konstruktiver und vertrauensvoller Zusammenarbeit für unseren Heimatort und seine Einwohner eingesetzt und Verantwortung übernommen haben.

Auf dem Foto fehlen René Oesterreich, Roger Dietze und Sven Herrmann.
Mit einer Ehrenurkunde des Sächsischen Städte- und Gemeindetages wurden 6 Gemeinderäte für 20-jährige Kommunalarbeit ausgezeichnet:
Hendrik Seibt, Roger Dietze, Ole Fleischer, René Oesterreich, Olaf Hesse und Torsten Steidten.

Nach 29 Jahren kommunalpolitischer Arbeit scheidet Joachim Beck aus eigenem Wunsch aus dem Gemeinderat aus. Seit Mai 1990 war er ununterbrochen Mitglied im Gemeinderat, seit 25 Jahren 1. stellvertretender Bürgermeister. Ihm galt der besondere Dank von Herrn Schreiter, als er Herrn Beck die Ehrenurkunde des SSG und ein kleines Präsent der Gemeinde überreichte.
Herr Beck hat großen Anteil an der Entwicklung unserer Gemeinde; ein gutes dörfliches Miteinander ist ihm dabei sehr wichtig. Die Bürger haben für ihre Anliegen bei Herrn Beck immer ein offenes Ohr gefunden. Er entschied stets mit Augenmaß, Umsicht, Sachlichkeit und großer Kompetenz und genießt deshalb hohes Ansehen im Gemeinderat, in der Verwaltung und bei den Einwohnern. Großes Fachwissen hat Herr Beck in vielen Jahren im Technischen Ausschuss eingebracht. Dabei behielt er immer das Machbare im Blick. Die Aufgaben als stellvertretender Bürgermeister hat er mit größtem Verantwortungsbewusstsein, mit Gewissenhaftigkeit und mit viel Zeitaufwand übernommen und gemeistert.

Ein großes und herzliches Dankeschön für die stets unkomplizierte und zuverlässige Zusammenarbeit mit „unserem Achim“ sagen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Herr Beck war trotz seiner hohen beruflichen Verpflichtungen für uns immer zur Stelle und ansprechbar, wenn ein stellvertretender Bürgermeister gebraucht wurde.

Wir wünschen Herrn Beck und den ausscheidenden Gemeinderäten Gesundheit und alles Gute und freuen uns, wenn sie auch weiterhin die Arbeit des Gemeinderats und der Verwaltung unterstützen und das Gemeindeleben mitgestalten.

GR alt

Nach der Europawahl und den Kommunalwahlen im Mai treten die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen am 1. September zur Wahl des 7. Sächsischen Landtages wieder an die Wahlurnen.

Dem vorliegenden Amtsblatt entnehmen Sie dazu die Bekanntmachung über das Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis und die Erteilung von Wahlscheinen sowie die Wahlbekanntmachung.

Die Wahlbenachrichtigungskarten für die Wahl werden den Wahlberechtigten in der Zeit vom 21. Juli bis 11. August 2019 durch die Deutsche Post AG zugestellt. Manchmal können die Wahlbenachrichtigungskarten zwischen Zeitungen, Zeitschriften und Werbeprospekte rutschen. Deshalb bitten wir Sie, in dieser Zeit Ihre eingehende Post zu kontrollieren, bevor Sie Zeitungen, Zeitschriften und Werbeprospekte zum Altpapier geben.

Außerdem bitten wir an dieser Stelle nochmals darum, die Briefkästen eindeutig und vollständig zu beschriften, damit die Wahlbenachrichtigungskarte jedem Wahlberechtigten ordnungsgemäß zugestellt werden kann.

Auch bei der Landtagswahl besteht wieder die Möglichkeit, vorab per Briefwahl zu wählen. Dafür benötigen Sie einen Wahlschein, den Sie in unserer Meldebehörde erhalten. Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte ist beschrieben, wie die Unterlagen für die Briefwahl zu beantragen sind.

Für die Beantragung des Wahlscheins über das Internet klicken Sie auf der Startseite unserer Homepage www.gelenau.de auf die Onlinebeantragung. Sie werden dann zum Wahlscheinantrag geleitet. Sie können auch den auf der Wahlbenachrichtigungskarte aufgedruckten QR-Code mit Smartphone oder Tablet einscannen und landen dann gleich auf der Antragsseite für den Internetwahlschein auf unserer Homepage. Das Ausfüllen des Online-Wahlscheinantrages ist ganz einfach. Durch Plausibilitätsprüfungen können während der Eingabe keine Fehler passieren.

Die Briefwahlunterlagen stellen wir Ihnen nach der Beantragung umgehend zu. Bitte bedenken Sie aber bei der Antragstellung die Postlaufzeiten. Sollten Sie sich vorübergehend an einem anderen Ort aufhalten oder im Urlaub sein, können wir Ihnen die Wahlunterlagen auch an eine andere als Ihre Wohnadresse (z. B. Urlaubsadresse) schicken.

Sie können mit Briefwahl auch sofort bei Beantragung an Ort und Stelle im Rathaus wählen.

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e. V. bietet für blinde und sehbehinderte Bürgerinnen und Bürger für die Landtagswahl wieder Stimmzettelschablonen an. Diese Stimmzettelschablonen können kostenlos vom Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e. V., Tel. 0351 80906-11, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bezogen werden.

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Mit dem Verputzen und der malermäßigen Instandsetzung des Giebelbereichs am Gasthof zur Katze ist der Gebäudeabriss an der Straße der Befreiung 5 mit neuen Parkflächen nun komplett abgeschlossen. In den Folgejahren wird durch Instandhaltungsmaßnahmen weiter in den Bestand des Gebäudes investiert.
Der Stützmauerbau an der Straße der Befreiung gegenüber der Neuen Straße geht in die Endphase.
Begonnen hat der Ausbau der Eisenstraße zu einem Radweg im 1. Bauabschnitt an der Einmündung der B95.

Bau

Vom 14. bis 17. Juni 2019 führte eine Informationsreise 20 Gelenauer Bürger in die dänische Partnergemeinde Rebild Kommune. Freitagfrüh pünktlich 06.00 Uhr war Start. Die Reisegäste hatten im Bus ausreichend Platz für eine bequeme Fahrt, denn trotz Werbung im Amtsblatt und Mundpropaganda meldeten sich leider nur 20 Personen für diese Reise. Bürgermeister Knut Schreiter und Manfred Schneider stimmten die Reiseteilnehmer während der Fahrt mit Informationen zu Rebild Kommune und zur Partnerschaft auf das Wochenende ein.

Der Verkehrssituation geschuldet, erreichte die Reisegruppe nach fast 15-stündiger Fahrt verspätet ihr Ziel. Doch der herzliche Empfang in Rebild Kommune machte die Strapazen der langen Anreise wieder wett.

Ein neuer Tag, ein neues Glück – wohl geruht und gut gestärkt sahen die Reiseteilnehmer mit Spannung und Freude dem Tagesprogramm für Samstag entgegen. Zwischen der „Kita Kunterbunt“ und dem Kindergarten „Huset i Skoven“ in Terndrup bestehen bereits freundschaftliche Beziehungen. Mit tollen Gastgeschenken im Gepäck trafen sich die mitgereisten Vertreterinnen der „Kita Kunterbunt“ mit ihren dänischen Kolleginnen zu einem Informationsaustausch. Die anderen Reiseteilnehmer unternahmen zunächst eine Besichtigung eines Altenheimes, denn auch auf dem Gebiet der Seniorenbetreuung gibt es erste beiderseitige Kontakte. Die anschließende Tour nach Aalborg führte in das Wikinger- Museum, wo der Besucher sehr anschaulich Einblicke in das Leben der Wikinger erhält. Am Nachmittag wurden im Rahmen einer Rundfahrt verschiedene Orte in Rebild Kommune besichtigt. Zwischendurch gab es eine Kaffeepause mit selbstgebackenem Kuchen der dänischen Freunde. Am Abend unternahm die Reisegruppe einen Ausflug nach Øster Hurup. Der an der Ostsee gelegene Urlaubsort ist besonders für Familien ein beliebtes Ferienziel. Die Gelenauer und ihre dänischen Begleiter ließen hier bei einem leckeren Abendessen den Tag gemütlich ausklingen.

Am Sonntag stand ein Ausflug in das etwa 120 Kilometer entfernte Skagen auf dem Programm. Von Skagen aus wurde eine Exkursion nach Grenen unternommen. Grenen ist die nördlichste Spitze Dänemarks. Dort treffen Ostsee und Nordsee aufeinander.

So viel Meeresluft macht hungrig. Das üppige Fischbüfett in einem Restaurant in Skagen war da genau das Richtige. Nach einem Bummel durch Skagen ging es zurück nach Rebild. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Quartier (Shell Motel in Støvring) wartete der nächste und zugleich letzte Programmpunkt der Reise. Die Arbeitsgruppe für Freundschaftsstädte von Rebild Kommune hatte zu einer Grillparty geladen. Inmitten herrlicher Natur wurden die Gäste nochmals so richtig kulinarisch verwöhnt und bestens kulturell unterhalten.

Wie im Fluge verging der Kurzaufenthalt in Dänemark. Am Montag hieß es schon wieder Abschied nehmen. Erschöpft von der langen Fahrt, aber vor allem überwältigt von den vielen positiven Eindrücken kehrte die Reisegruppe am Montagabend nach Gelenau zurück.

Ein großes Dankeschön gebührt den Busfahrern von Gläser Reisen für das freundliche und sichere Chauffieren.

Eine Bitte an die Reiseteilnehmer:
Hat es Ihnen gefallen, dann sagen Sie es bitte weiter. Haben Sie Hinweise und Anregungen für künftige Fahrten, dann wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung Gelenau.

Anlässlich des Gelenauer Weihnachtsmarktes am 3. Advent wird wieder eine Reisegruppe aus Rebild Kommune in Gelenau weilen. Da gibt es bestimmt so manches Wiedersehen.

Die Reise nach Rebild Kommune zeigte, dass sich auch junge Leute für die Partnerschaft interessieren. Das lässt auf den Fortbestand und die Entwicklung der Beziehungen zwischen Gelenau und Rebild Kommune hoffen.

Dänemark

Unterricht außerhalb des Klassenzimmers erlebten wir Mädchen und Jungen der Klasse 2 am 19. Juni 2019. Wir besuchten unser Rathaus und informierten uns über wichtige Fachbereiche und ihre Aufgaben. Frau Scheidhauer erklärte uns sehr kindgemäß einzelne Ämter und deren Funktionen. Im Trausaal lauschten wir den Erläuterungen von Frau Schmidt und den schönen Klängen einer Hochzeitsmusik. Wie Egon Olsen knackten wir in der Kämmerei den Panzerschrank und staunten nicht schlecht, dass dort weder Gold noch Diamanten lagerten. Bei Frau Börner suchten wir anhand von Luftbildern und Liegenschaftskarten wichtige Gebäude und öffentliche Einrichtungen unseres Heimatortes. Nachhaltig schön in unsererErinnerung wird auch der Abstecher bei unserem Bürgermeister, Herrn Schreiter, bleiben. Er nahm sich die Zeit und kam mit uns über unsere Ideen, Vorschläge und unser bisher erworbenes Wissen ins Gespräch.
Allen Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung zollen wir unseren großen Respekt für ihre verantwortungsvolle Arbeit. Ein großes Dankeschön gilt auch Frau Rosowski in der Bücherei, die unsere Exkursion durch eine interessante Buchlesung und eine Bücherrally abgerundet hat.

Wir wünschen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Gelenau einen
erholsamen Sommer mit erlebnisreichen Ferientagen und sagen nochmals Dank für ihre Tätigkeit.
Klasse 2 der Pestalozzi-Grundschule

PGS

In letzter Zeit häufen sich Anfragen von besorgten Bürgern, was gegen die derzeitige Fuchsplage unternommen werden kann. Hauptsächlich im oberen Ortsteil wurden in den letzten Tagen häufiger Füchse gesichtet. Besonders die Rassegeflügelzüchter haben schon enormen Schaden durch wildernde Füchse hinnehmen müssen. Auch Kaninchen wurden leider schon Opfer von Fuchsangriffen. Die Tiere scheuen sich nicht, in Gärten nach Futter zu suchen. Auch wurden sie schon tagsüber auf Straßen und Wegen innerhalb des Ortes gesichtet.

Zwar gelten Füchse als nicht aggressiv und fallen im Normalfall keine Menschen an, jedoch haben sie ihre natürliche Scheu zum Großteil abgelegt.

Die häufigste Ursache, was die Tiere in die Ortsnähe lockt, sind Nahrungsquellen in Gärten. Deshalb sollte darauf geachtet werden, Hunde-, Katzen- und Vogelfutter sowie andere Essensreste nicht offen im Garten herumliegen zu lassen. Außerdem sollten Mülltonnen gut verschlossen sein und regelmäßig gereinigt werden. Es ist ratsam, den Komposthaufen abzudecken, auch um andere Tiere wie Marder oder Waschbären von Ihrem Grundstück fern zu halten.

Bemerken Sie dennoch einen Fuchs auf Ihrem Grundstück, sollten Sie Ruhe bewahren. Sie können ihn verjagen, indem Sie mit einem Gartenschlauch in seine Richtung spritzen. Auch durch lautes Zurufen werden die Füchse verschreckt und ergreifen die Flucht.

Wenn Sie Kleintiere wie Kaninchen oder Hühner in Ihrem Garten halten, sollten diese in ein sicheres Gehege gesperrt werden.

Die ortsansässigen Jäger sind über die Vorkommnisse in Kenntnis gesetzt. Jedoch dauert die Schonzeit für Füchse noch bis 15.07.2019. In dieser Zeit sind die Elterntiere geschützt und dürfen nicht gejagt werden.                                                                                                                             

Fuchs

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fliegende Späne und knatternde Motoren konnten die Besucher am 27. und 28. April zum 5. Kettensäge-Event auf dem Gelenauer Rathausplatz erleben. Hochkarätig ist das diesjährige Event besetzt. Unter den 19 Teilnehmern aus dem In- und Ausland waren der amtierende Weltmeister und Deutscher Meister sowie mehrere Vize- und Teamweltmeister im Speedcarving zu finden.

Folgende Figuren erweckten die Künstler aus den dicken Holzstämmen zum „Leben“:
- eine Nixe für den Gemeindeteich
- einen Himmelsgucker für den Rathausplatz
- einen Quersackindianer für das Erste Deutsche Strumpfmuseum
- eine Bank für die Kinder der Pestalozzi-Grundschule
- eine Bank für die Haltestelle des Ortsbusses am Friedhof
- Engel und Bergmann für den Eingangsbereich zum Weihnachtsmarkt
- eine Welle für das Freibad
- Bänke im Wikinger-Stil für den Spielplatz auf der Schmetterlingswiese
- einen Teufel

Wie immer das größte Highlight an beiden Tagen war das Speedcarving – die Formel 1 des Kettensägenschnitzens. Die Sägekünstler zauberten innerhalb 60 Minuten aus Holzklötzen Figuren. Dabei war der Fantasie keine Grenze gesetzt. Entstanden sind verschiedene Eulen und Adler, ein „Hans guck in die Luft“, ein Zwerg, ein Voigtländer, ein Troll, ein Wolf und moderne Kunstwerke. Nach einer spannenden Versteigerung mit Bürgermeister Knut Schreiter wechselten alle Figuren ihren Besitzer.

Die Künstler:
Edith Plazotta aus Österreich, Norman Altermatt aus der Schweiz, Stephanie Huber und Ricardo Villacis aus Bayern, Sylvia Itzen und Sergej Dischlevy aus Niedersachsen, Andrej Löchel aus dem Saarland, Oliver Schulz aus Rheinland-Pfalz, Oliver Leßmann aus Brandenburg, Christian Schmidt, Michael Krüger und Martin Reichmann aus Thüringen, Uwe und Frank Hempel aus Langenbernsbach, Uwe Demmrich aus Ehrenfriedersdorf, Peter Duus aus Thum, Tino Schubert aus Gelenau sowie unsere Nachwuchskünstler Saskia Hollstein und Leonard Gerbs aus Dittersdorf.

Unbenannt

Am 12.05.2019 startete die 40. Erzgebirgsrundfahrt. Eine Schleife über 43 Kilometer von Einsiedel durch Amtsberg, Gelenau, Auerbach, Gornsdorf, Burkhardtsdorf und Eibenberg mit einer Höhendifferenz von fast 300 Metern musste viermal bewältigt werden. Die Erzgebirgsrundfahrt war das 3. Bundesligarennen und somit wichtig für die Saisonwertung. Entsprechend motiviert gingen die 137 Radfahrer aus ganz Deutschland an den Start. Bei ungemütlichen Temperaturen von rund 5 Grad traten sie kräftig in die Pedale. Am weltgrößten Schwibbogen war die Verpflegungszone für die Fahrer eingerichtet. Nach 172 Kilometern und ca. 4,5 Stunden konnten sich zwei Fahrer vom Team P & S Metalltechnik aus Thüringen absetzen und einen Doppelsieg für sich ausmachen.

Ohne ehrenamtliche Helfer kann ein solches Event nicht erfolgreich durchgeführt werden. Ein herzliches Dankeschön gilt den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gelenau, die die Zufahrten zur Rennstrecke absicherten und zum unfallfreien Gelingen des Radrennens beitrugen.

Erzgebirgsrundfahrt

Zur eigenen Freude, aber auch zur Freude von Nachbarn und Passanten haben viele unserer Einwohner auch in diesem Jahr wieder ihre Pflanzschalen, Balkonkästen und Rabatten liebevoll bepflanzt. Mit farbenprächtigen Blumen werden Terrassen, Balkone, Fensterbänke und Vorgärten verschönert.

Die Gemeinde honoriert das Engagement der Bürger auch in diesem Jahr wieder mit Urkunden und Gutscheinen für den schönsten Blumenschmuck. Wir möchten Sie deshalb an unseren Blumenschmuckwettbewerb erinnern und Sie ermuntern, sich dafür anzumelden. Die Anmeldung kann telefonisch (Tel. 8496-12) oder schriftlich (EMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bei der Gemeindeverwaltung bis zum 12. Juli 2019 erfolgen.

SAM 0007

Über den Fortgang der Bauarbeiten im Volkshaus informierten sich die Mitglieder des Technischen Ausschusses in ihrer Sitzung im Mai. Gemeinsam mit den anwesenden Gästen nahmen sie den Stand der Arbeiten in Augenschein und überzeugten sich vom planmäßigen Baufortschritt. Die Stabilisierung des Dachstuhls ist abgeschlossen. Zurzeit erfolgen das Aufbringen des Feinputzes im Saal und in den Nebenräumen sowie die Stahlbauarbeiten im Treppenhaus. Begonnen werden die Arbeiten an der Brandschutzdecke und an derAkustikdecke.

Jetzt zeigt sich das Gebäude noch als große Baustelle. In den wöchentlichen Bauberatungen erfolgen jedoch die erforderlichen Absprachen zur Koordinierung der einzelnen Gewerke und zu den notwendigen weiteren Schritten im Bauablauf. Deshalb sind die Verantwortlichen optimistisch, dass der geplante Termin der Wiedereröffnung des Volkshauses Anfang November 2019 gehalten werden kann.

Derzeit laufen die Ausschreibungen zu den Außentüren und den Raffstores. Im Juni wird über diese letzten Vergaben zum Bauvorhaben entschieden.

VH

Der Erzgebirgskreis finanziert durch verschiedene Förderkonzepte Hilfsangebote für Familien und Kinder, die sich vor sozialen Herausforderungen gestellt sehen. Diese Umstände haben vielerlei Gründe und können auch „gestandene Familien“ schnell treffen. Dabei ist es für die Abwendung sehr wichtig, dass Hilfe zeitig in Anspruch genommen wird bevor die Herausforderungen zu groß werden oder gar unüberwindbar sind. Schamgefühle oder der Ehrgeiz, es doch selbst zu schaffen, sind dabei ganz menschlich, stehen aber einer Unterstützung durch kompetente sozialpädagogische Fachkräfte keineswegs im Weg.
Dabei ist es mir wichtig die Angst zu nehmen, dass irgendjemand im präventiven Bereich oder auch die Kollegen vom Allgemeinen Sozialen Dienst („das Jugendamt“) die „Kinder wegnehmen“ wollen. Nein! Das oberste Ziel aller sozialpädagogischen Fachkräfte ist es die Familien zu stärken und den Familienverbund zu erhalten. Die gesetzlich ermöglichte und sog. „Inobhutnahme“ ist dabei lediglich eine allerletzte Schutzfunktion für die Kinder, deren Leib und Leben in Gefahr ist.
Das sog. „Netzwerk Präventives Hilfesystem im Erzgebirgskreis“ fasst nun alle Aktivitäten, Einrichtungen und Netzwerkpartner zusammen. Landkreisweit sind damit nahezu alle sozialen Themen durch engagierte Fachleute im Blick.
Neben den vielen freien Trägern der Jugendhilfe, den landkreisweiten Kompetenzstellen und den verorteten Einrichtungen (Jugendclubs, Familienzentren, etc.) hat der Erzgebirgskreis auf kleinerer, regionaler Ebene sogenannte Regionalteams installiert. In der Region Zschopau arbeiten neben mir noch zwei weitere Kollegen. Gemeinsam versuchen wir in allen Orten Präsenz aufzubauen und Hilfe in sozialen Problemlagen anzubieten. Ein erstes Gespräch klärt dabei oftmals auf, wo „der Schuh drückt“ und welche Unterstützung sinnvoll ist. Da haben wir im Regionalteam einen guten Überblick und können bei Bedarf auch weitere Kollegen – eben aus dem Netzwerk - mit ins Boot holen.
Das Wichtigste ist – und dazu mache ich Ihnen heute Mut – nehmen Sie einen ersten Kontakt auf wenn Sie merken, dass Sie in Ihrer Familie mit Ihren Kindern vor sozialen Problemen stehen. Nutzen Sie die kostenfreien Hilfsangebote im Erzgebirgskreis. Für die Orte Drebach, Großolbersdorf, Thum und Gelenau haben Sie mit mir - im Rahmen Ihrer Kommunalverwaltung – daher einen ersten Ansprechpartner.

Andreas Gerlach
Mitarbeiter für Kinder, Jugend und Familien in Drebach und in der Region Zschopau
August-Bebel-Str. 25B, 09430 Drebach; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
03725/707413 oder 0170-8762572

PS: Und weitere Infos zum Netzwerk finden Sie unter:
https://www.erzgebirgskreis.de/de/buergerservice/praeventives-hilfesystem/willkommen/

jugend

Im Rahmen der Aktionswoche für die Kindertagespflege in Sachsen hatte sich auch die Tagespflege der „Kita Kunterbunt“ e. V. Gäste eingeladen. Dazu gehörten Herr Ronny Wähner, Mitglied des Sächsischen Landtages – CDU Fraktion, Herr Knut Schreiter, Bürgermeister von Gelenau und Frau Evelin Zöbisch, Vertreterin des Jugendamtes des Erzgebirgskreises. Gemeinsam mit Frau Juanita Richter, Leiterin der Kindertagesstätte und der Tagesmutti Frau Sylvia Kutschkau wurden Fragen zur Tagespflege beantwortet. Den kurzen Rundgang durch die Räumlichkeiten fanden nicht nur unsere Gäste interessant, auch die Kinder waren vom Besuch angetan. Die Kleinen beobachteten das Geschehen ganz genau, denn so viele Personen auf einmal zu treffen, gibt es nicht alle Tage.
Besondere Aufmerksamkeit wurde der Tatsache zu teil, dass unsere Tagespflege die einzige im Erzgebirgskreis ist, welche sich schon seit 10 Jahren in der Trägerschaft einer Elterninitiative befindet. Die Elterninitiative unterhält eine Kindertagesstätte mit z. Z. 310 Kindern im Alter von 0 - 10 Jahren sowie eine Tagespflege mit 5 Kindern von 0 - 2 Jahren. Mit der hauseigenen Küche werden alle Kinder mit frischem kindgerechten und auf die einzelnen Bedürfnisse der Kinder abgestimmten Mahlzeiten verwöhnt. Perfekt ausgebildetes Personal ermöglicht den Kindern eine familiäre Atmosphäre und eine individuelle Betreuung und Erziehung.

kita

für die Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 in Gelenau/Erzgb.

Wahlvorschläge

Seit dem 19. März 2019 können sich die Gelenauer über einen Osterbrunnen freuen. Die Frauen des Familienverbandes bastelten seit November 2018 an der Osterkrone und setzten ca. 800 Eier auf. Vielen Dank an die Mitglieder des Familienverbandes für diese schöne Arbeit.
Der Osterbrunnen ist noch bis Anfang Mai an der Straße der Einheit zur Einfahrt Ernst-Grohmann-Straße zu bewundern.

Osterbrunnen

In Plauen holte sich Erik Löser bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Ringen souverän den Titel bis 72 kg. Unter dem Jubel zahlreicher mitgereister Anhänger und Fans des RSK gewann er nach 3 Vorrundenkämpfen seinen Finalkampf vorzeitig mit technischer Überlegenheit.
Herzlichen Glückwunsch!

RSK

Die Kreativität kennt keine Grenzen, wenn es um die Optimierung der Nachwuchsgewinnung geht. Die Mautaktion am 11.11.2018 bei der Fleischerei Lämmel war der erste Streich, das Geldsäckel des „Fonds zur Förderung besonders zukunftsweisender Umstände“ wieder zu befüllen. Für den Faschingsumzug hieß es dort erst einmal „Stopp!“. Um pünktlich zur Rathausstürmung zu gelangen, war zunächst eine Einzahlung in die Mautkasse fällig. Der zweite Streich folgte sogleich – die Faschingsaufgabe für den Bürgermeister: Ihm wurde auferlegt, bis zum Faschingsdienstag 1.111,11 EUR für das Spendenkonto des Fonds zu sammeln. Der Bürgermeister ging natürlich sofort mit dem Klingelbeutel in die Spur. Die Aktivitäten auf dem Weg zum Ziel waren vielfältig. Bürgermeister Knut Schreiter erfuhr jede Menge Unterstützung. Dank der großen Resonanz wies das Spendenkonto am Faschingsdienstag den stolzen Betrag von 3.184,47 EUR aus. Der Bürgermeister hatte die Faschingsaufgabe somit locker erfüllt. Zudem trug der Carnevalsclub zur Guthaben. Aufstockung des Spendenkontos bei. Je verkaufter Eintrittskarte zu den Faschingsveranstaltungen zahlte der Verein 1,00 EUR in den Fonds ein.
Finanziell gut gepolstert, konnten Carnevalsverein und Gemeinde ganz entspannt die diesjährige Babybegrüßungsveranstaltung planen, die am Faschingsdienstag im „Gasthof zur Katze“ stattfand. Durch Zuzüge hat sich die Einwohnerzahl erfreulicherweise etwas noch oben entwickelt. Auch junge Familien haben den Weg nach Gelenau gefunden, sodass am 5. März 30 Kinder offiziell in ihrer Heimatgemeinde Gelenau willkommen geheißen werden konnten. 15 Mädchen und 15 Jungen durften sich über eine Zuwendung aus dem Fonds freuen.
Für die Kinder gab es Gutscheine vom Kaufhaus Dietz, von „Art of Schiller“ und vom 1. Gelenauer Carnevals Club e. V. Zusätzlich sponsert das Kaufhaus Dietz bei Einlösung des Gutscheins ein edles Kinderbesteck. Außerdem erhielt jedes Kind ein Bilderbuch mit persönlicher Widmung vom Bürgermeister. Süße Babysöckchen wurden von eins energie in sachsen überreicht.
Schon die Kleinsten wollen fesch aussehen. Uhlala-Design Constanze Emmrich ist dafür genau die richtige Adresse. Während der Veranstaltung präsentierte Frau Emmrich eine Auswahl aus ihrem Sortiment an Kinderbekleidung, gefertigt in liebevoller Handarbeit „Made in Gelenau“. Kleidung nicht von der Stange, Musik nicht aus der Dose – so lautete die Devise. Andreas Mann und Nadine Winterstein, REALmusic, sorgten mit ihren tollen Stimmen für die passende musikalische Umrahmung. Geschick und Geduld waren gefragt, Groß und Klein für das Gruppenfoto in die richtige Position zu bringen. Heiko Neubert ist als erfahrener Fotograf darin geübt.

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Seit 10 Jahren ist die einzigartige Ausstellung im Depot Pohl-Ströher zu bestaunen. Wechselnde Exponate, Sonderthemen und Präsentationen von Künstlern und Handwerkern vor Ort machen einen Besuch stets aufs Neue zum besonderen Erlebnis.
Auch die vom 22. März bis zum 28. April dauernde Osterschau hält wieder außergewöhnliche Stücke bereit. Highlight ist das weltgrößte Ei – Ei des ehemals auf Madagaskar lebenden Elefantenvogels.
Die Schau zeigt das Ei in seiner Vielfalt als Kunstobjekt. Zu sehen sind unter anderem eine Sonderausstellung mit Installationen in und am Ei, eine Sammlung von Eiern mit Frauengesichtern in und am Ei und Eier mit Sprüchen und Gedichten in ganz filigraner Schrift.

Porzellanmalerin Marion Krebs gratulierte Depot- und Ausstellungsleiter Michael Schuster zum 10-jährigen Bestehen und überreichte als Geburtstagsgeschenk dieses schöne Gemälde.

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Als Bürgermeister der Gemeinde Gelenau/Erzgeb. habe ich heute einen neuen Pachtvertrag für das kommunale Ackerland und das Grünland mit der Bedingung einer glyphosat- und pestizidfreien Flächenbewirtschaftung unterschrieben.  Die Gemeinde Gelenau/Erzgeb. verwendet schon seit Jahren keine Pestizide zur Unterhaltung der kommunalen Wege, Plätze und im Straßenbereich.

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„Keine Eintragung“ - dieser Vermerk sollte auch künftig im Führungszeugnis stehen, denn damit wird dokumentiert, dass eine Person nicht vorbestraft ist. Zur Verbesserung hinsichtlich des Datenschutzes und der Fälschungssicherheit hat das Bundesamt für Justiz (BfJ) einige Details der amtlichen Urkunde geändert.

Das neue Führungszeugnis ist übersichtlicher und internationaler. So stehen die Daten zur Person jetzt bei jedem Führungszeugnis einheitlich oben rechts auf der Seite, unabhängig davon, ob Eintragungen vorhanden sind oder nicht. Die Bezeichnungen der Personendaten werden künftig in deutscher, englischer und französischer Sprache aufgeführt. Enthält das Führungszeugnis keine Eintragung, wird auch diese Information „Keine Eintragung“ dreisprachig aufgeführt - auf Englisch („No record“) und auf Französisch („Néant“). Auffällig ist das deutlich vergrößerte weiße Adressfeld.

Die grundsätzlichen Erkennungsmerkmale, z. B. das grüne Spezialpapier, der Bundesadler und die grobe Anordnung, wurden aufgrund des hohen Wiedererkennungswertes beibehalten. Neben dem Führungszeugnis wurden auch alle übrigen Auskünfte aus dem Bundeszentralregister sowie die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister in gleicher Weise angepasst.

Da für ein Führungszeugnis keine bestimmte Geltungsdauer vorgegeben ist, werden während einer gewissen Übergangszeit beide Varianten im Umlauf sein und können von Stellen, denen Führungszeugnisse vorgelegt werden, gleichermaßen anerkannt werden.

Die Gebühr für das Führungszeugnis bleibt unverändert bei 13,00 EUR. Mit dem neuen elektronischen Personalausweis kann es direkt im Inland über das amtliche Online-Portal des BfJ unter https://www.fuehrungszeugnis.bund.de beantragt werden. Die persönliche Antragstellung in der Meldebehörde ist natürlich weiterhin möglich.

führungszeugnis groß

Bürgermeister Knut Schreiter über die Umsetzung lang ersehnter Bauvorhaben und das Engagement für ein lebenswertes Gelenau:
Gelenau - Trotz Zeitverzugs soll das Gelenauer Volkshaus wie geplant bis zum Herbst umgebaut und energetisch saniert sein. Darüber und andere anspruchsvolle Aufgaben hat Martina Brandenburg mit Bürgermeister Knut Schreiter (parteilos)
gesprochen.

FP: Wird 2019 ein neuer, mit Elektromotor angetriebener Bus durch
Gelenau rollen?
Knut Schreiter: In diesem Jahr wohl nicht mehr. Unser Ziel ist, dass der neue Ortsbus Ende Mitte kommenden Jahres seinen Betrieb aufnimmt. Und es soll, daran halten wir fest, ein Elektrobus werden, der als Pilotprojekt der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH zum Einsatz kommt. Wir werden uns dazu gemeinsam mit Vertretern der RVE den neuen Prototyp einer österreichischen Firma ansehen, der Platz für 30 Fahrgäste und damit mehr als das bisher genutzte Fahrzeug bietet.

Das Volkshaus ist mit einem Umfang von 1,8 Millionen Euro der größte Posten bei den Investitionen 2018 und 2019. Werden Umbau und energetische Sanierung trotz Verzögerung wie angekündigt bis Ende Oktober abgeschlossen?
Ich gehe fest davon aus, dass der Kappenball des Gelenauer Carnevalsclubs am 11.11. im Volkshaus stattfindet. Wir hätten gern zwei Monate eher mit dem Bau begonnen, was jedoch an den vollen Auftragsbüchern der Firmen scheiterte. Mit einer koordinierten Bauablaufsteuerung hoffen wir, die zwei bis drei Monate Rückstand wieder aufzuholen.

FP: Das seit Jahren andauernde Bemühen um Fördermittel für den Ausbau der Einmündung der Neuen Straße in die Straße der Befreiung und der Eisenstraße war 2018 endlich erfolgreich. Wann wird gebaut?
Das rund 600.000 Euro umfassende Projekt Eisenstraße, für das uns ein Zuwendungsbescheid in Höhe von 358.000 Euro vorliegt, wird derzeit ausgeschrieben. Ab Jahresmitte wollen wir die restlichen 1,85 Kilometer des noch fehlenden Rad- und Verkehrsweges vom Fischweg bis zur B 95 auf einer Breite von drei Metern ausbauen. Für die Kreuzung Neue Straße/Straße der Befreiung planen wir mit rund 320.000 Euro. Für die etwa 224.000 Euro umfassende Förderung wurde uns ein vorzeitiger Baubeginn genehmigt, weil wir den Bürgern im Niederdorf einen weiteren Aufschub der Arbeiten zur Verbesserung dieses unübersichtlichen Bereichs nicht länger zumuten wollen. Da unser Haushalt seit dem 10. Januar genehmigt ist, steht dem – abgesehen vom Wetter – auch nichts mehr entgegen.

Mit dem Hortgebäude an der Pestalozzi-Grundschule kann ein weiteres, ebenfalls schon lange anvisiertes Vorhaben in Angriff genommen werden. Für die teilweise Trockenlegung sowie den Bau der Treppe am Hortgebäude warten wir noch immer auf die Freigabe der Fördermittel. Wir sind jedoch optimistisch, dass diese eintrifft, rechnen mit einer Finanzspritze von rund 98.000 Euro für das 180.000 Euro teure Vorhaben. Weitere 15.000 Euro fließen in den Bau des Geländers am Schuleingang sowie 6.500 Euro für die Ausstattung der Klassenzimmer.

FP: Das Kettensägenevent hat in den vergangenen Jahren viel Publikum angezogen und vor allem stets Arbeiten hervorgebracht, die das Gelenauer Ortsbild auf Dauer prägen. Zwischendurch schienen kurzzeitig die Ideen dafür auszugehen. Nun steht am 27./28. April die fünfte Veranstaltung dieser Art an. Woran werden die Künstler arbeiten?
Ich bin sicher, dass das Wochenende wieder ein Höhepunkt im Gelenauer Veranstaltungskalender wird. In diesem Jahr sollen drei Sitzgruppen, Sitzgelegenheiten für Wanderwege und Haltestellen sowie weitere Figuren, diesmal ein Quersackindianer, Engel und Bergmann entstehen. Die Künstler aus dem In- und Ausland sind inzwischen ein eingespieltes Team. Uns liegen bereits wieder Zusagen vor, auch neue Bewerbungen. Wir gehen von 15 Teilnehmern, unter anderem aus Österreich, der Schweiz, der Ukraine und Ecuador aus. Inzwischen können wir auswählen, ob die Qualität der Arbeiten zu uns passt.

FP: Sie haben es auch im vergangenen Jahr mehrfach angesprochen: Aus den Vereinen gibt es viele Wünsche, aber nicht jede Gemeinschaft bringt sich aktiv in das Gemeindeleben ein. Wo sehen Sie Handlungsbedarf?
Das betrifft nicht nur die Vereine. Unzufriedenheit sowie Wünsche und Bedürfnisse müssen über das normale Meckern hinaus auch klar und deutlich artikuliert werden. Dann finden sich auch Menschen, die sich an den Wochenenden für die Belange der Gemeinde engagieren, beispielsweise für den Betrieb der Alpine-Coaster-Bahn inklusive gastronomischer Versorgung ist uns das gelungen. Speziell an Tagen mit großer Frequentierung kann die Anlage dort wirtschaftlicher betrieben werden. Zudem: Wenn wir unserem Anspruch, eine Freizeit- und vor allem lebenswerte Region zu sein – die steigende Auslastung der Ferienwohnungen und der Räume im Gasthof „Zur Katze“ belegen das –, gerecht werden wollen, braucht es auch Menschen, die im Gastronomiebereich Mut beweisen. Die Gemeinde kann nur die Rahmenbedingungen schaffen, das unternehmerische Engagement muss jedoch von privaten Investoren kommen. Das neu entstandene Mehrgenerationenhaus, das uns 25 neue Einwohner gebracht hat, war eine öffentliche Investition, die private Unternehmer zu ähnlichen Projekten inspirieren sollte.

FP: In den vergangenen drei Jahren hat die Gemeinde dem Amtsblatt eine Tüte Sonnenblumen-, Kürbis- sowie Wildblumensamen beigelegt und danach auch das Thema des Herbstfestes gestaltet. Worauf dürfen sich die Gelenauer diesmal freuen?
Wir haben uns für eine Sommerblumenmischung entschieden, die dem Amtsblatt im März beiliegen wird. Danach richten wir dann auch das dreitägige Herbstfest thematisch aus.

FP: Neben Basecaps, Stofftaschen und Kalender gibt es mittlerweile auch die Gälner Leckerbissenbox mit Spezialitäten des Ortes und sogar Gelenauer Bier. Mögen das die Besucher?
Das Angebot, das im Rathaus sowie bei den Herstellern selbst erworben werden kann, ist noch übersichtlich und wird wohl in erster Linie von den Gelenauern selbst angenommen. Aber es ist doch eine schöne Sache, wenn sich die Bürger mit ihrer Heimatgemeinde so positiv identifizieren.

In Gelenau gibt es jetzt auch Souvenirs von der Gemeinde: Bürgermeister Knut Schreiter im Rathausgelände mit Basecap, Stofftasche, Gälner Leckerbissenbox und Craftbeer.

Foto: Dirk Trautmann

bm

Habt Ihr gewusst, dass eine Jugendfeuerwehr nicht nur lernt, wie man Brände löscht, oder was man macht, wenn sich jemand verletzt hat?
Nein, am 09.02.2019 haben wir uns intensiv mit dem Thema Naturschutz und Vogelkunde beschäftigt. Speziell ging es darum, kennen zu lernen, welche Vögel es bei uns in Gelenau gibt und was man tun muss, dass sie im Frühjahr einen guten Platz zum Brüten haben.

Wir machten uns also daran, Nistkästen zu bauen. Unter fachkundiger Anleitung von Nico Mischke und Steffen Emmrich von den Gelenauer Ornithologen gingen wir froh gelaunt ans Werk. Da jede Vogelart eine Nistkasten-Art bevorzugt, haben wir beschlossen, Kästen für Meisen zu bauen. Es ist schon mal eine Abwechslung, statt einem Strahlrohr, einen Hammer in der Hand zu halten. Aber wir kennen uns ja in Erster Hilfe aus, sollte doch ein Schlag daneben gehen. Dank der Vorbereitung durch Herrn Hecht vom Bauhof und Tino aus der aktiven Wehr, waren die Bretter, die wir brauchten, schon fertig gesägt und gehobelt, so dass wir sie nur noch zusammenbauen mussten. Das ist dann doch leichter gesagt, als getan. Ausmessen, anzeichnen, vorbohren für die Nägel und hoffen, dass man richtig gemessen und gerechnet hat. Und dann mussten die Seitenteile auch irgendwie rechtwinklig an die anderen Teile. Zum Glück waren wir immer 2er Teams, so ging es schon viel leichter.

Teamgeist ist also auch in der Jugendfeuerwehr wichtig. Aber auch zu zweit fehlte manchmal eine Hand, die etwas halten musste. So waren wir froh, dass Andreas und Tino uns mit unterstützen. Deshalb ist auch fast kein Bohrer abgebrochen und auch die (meisten) Nägel sind gerade in das Holz gegangen. Nach 3 Stunden bohren, anzeichnen und hämmern, hatten wir uns eine Stärkung verdient. Da kamen die Nudeln, die schon in der Küche warteten, genau richtig. Gut gestärkt brauchten unsere Kästen nur noch ein ordentliches Dach und dann waren sie auch schon fertig: unsere eigenen Nistkästen! Es war ein interessanter und abwechslungsreicher Tag.
Wir werden im Frühjahr genau beobachten, welche Vögel ihre neuen Häuse beziehen und euch dann in einem anderen Amtsblatt davon erzählen.

Nochmals Danke an Roland Hecht vom Bauhof; an Nico Mischke und Steffen Emmrich von den Ornithologen; an Andreas, Tino und Robby von der aktiven Wehr und an die Gemeindeverwaltung.

Bis bald! Eure Jugendfeuerwehr!

P.S.: Habt ihr Lust mehr zu erfahren, was wir machen? Dann kommt doch einfach vorbei. Wir sind zwischen 8 und 16 Jahre alt und treffen uns das nächste Mal am 08.03. um 18 Uhr im Depot in Gelenau.

ffw

Gemeinsam mit der bekannten Firma Lumipöllö wurden neue Basecaps „Gäln geil“ gestaltet, die ab sofort unter www.lumipollo.com bestellt werden können.
Schaut sie Euch an! Ihr werdet sicher ein passendes Basecap finden.

Basecaps

Ein Sprichwort sagt: „Für wahre Freundschaft ist Entfernung ein Fremdwort.“ Das trifft die Freundschaft zwischen Gelenau und Rebild Kommune auf den Punkt. Die Partnerschaft besteht seit 1996 und wird intensiv gelebt, gepflegt und stetig fortentwickelt. Treffen fanden und finden nicht nur auf „Regierungsebene“ statt, sondern – und das ist Sinn und Zweck von Städte- bzw. Gemeindepartnerschaften – zwischen Bürgern beider Gemeinden.
Jährlicher Höhepunkt der partnerschaftlichen Aktivitäten ist der Aufenthalt einer Reisegruppe aus Rebild Kommune am 3. Adventswochenende in Gelenau – so auch 2018. Vom 14. bis zum 17. Dezember erkundeten 50 Gäste aus der dänischen Partnergemeinde das Erzgebirge.
Das Engagement der Gemeinde Gelenau und ihrer Bürger zur Förderung des Europagedankens wurde gewürdigt durch eine finanzielle Zuwendung für die Begegnung vom 14. bis 17. Dezember 2018 zur Weiterentwicklung der Partnerschaft mit der Gemeinde Rebild Kommune, Dänemark. Diese Maßnahme wurde mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Rebild1

Die Gemeinden sind gesetzlicher Aufgabenträger für den örtlichen Brandschutz. In diesem Rahmen haben die Gemeinden auch die Aufgabe, einen wirksamen Schutz der Bevölkerung vor Bränden, Unglücksfällen, öffentlichen Notständen und Katastrophen zu gewährleisten.
Bei Katastrophen, sonstigen Schadensereignissen und großräumigen Gefährdungslagen (z. B. Naturkatastrophen) ist die zeitnahe Warnung und Information der Bevölkerung von großer Bedeutung. Auch wenn man im Zeitalter der Digitalisierung meinen könnte, dass Sirenen nicht mehr zeitgemäß seien, so erfolgt die einfachste Kommunikation in solchen Situationen doch durch die flächendeckende Warnung der Bevölkerung mittels Sirenen. Der klassische Alarm über Sirene stellt nach wie vor die sicherste und zuverlässigste Warnung der Bevölkerung dar. Die modernen elektronischen Sirenen strahlen nicht nur Signaltöne aus, sondern ermöglichen auch Sprachdurchsagen, die sowohl durch die Rettungsleitstelle ausgelöst als auch direkt am Sirenenstandort durchgegeben werden können.
Seit dem Abriss des Gebäudes Willy-Poller-Straße 1 war im Oberdorf keine Sirene installiert. Bereits seit längerer Zeit sind die Ersatzbeschaffungen für diese Sirene und für die Sirene auf dem Schulgebäude der Freien Schule Erzgebirgsblick geplant. Durch zusätzliche Zuwendungen des Landkreises für die investive Brandschutzförderung in den Freiwilligen Feuerwehren in Höhe von nahezu 7.000 EUR und eingesetzte Eigenmittel in Höhe von rund 9.500 EUR konnten diese Ersatzbeschaffungen nun in diesem Jahr realisiert werden.
Als Sirenenstandort im oberen Ortsteil hinsichtlich der Schallausbreitung war das Verwaltungsgebäude der GEMAG im Gewerbegebiet prädestiniert. Die Geschäftsführung des Unternehmens hat unser Anliegen unkompliziert unterstützt. Dafür danken wir an dieser Stelle nochmals ganz herzlich. Nun ist auch im oberen Ortsteil eine Alarmierung mittels Sirene wieder möglich.

Sirene

Seit Jahresbeginn ist Herr Johannes Mai in den Räumen der ehemaligen Arztpraxis in der Ernst-Grohmann-Straße als Logopäde tätig. Bürgermeister Knut Schreiter gratulierte Herrn Mai zur Praxiseröffnung.
Die geschmackvoll eingerichteten Praxisräume schaffen ein angenehmes Ambiente. Im liebevoll gestalteten Wartebereich werden speziell die Bedürfnisse von Kindern berücksichtigt. Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf, was besonders die Eltern freuen dürfte. In der Logopädie werden aber nicht nur Sprachstörungen bei Kindern behandelt, sondern auch Erwachsene können eine logopädische Therapie benötigen.
Mehr zum Thema erfahren Sie vom Spezialisten. Im Frühjahr lädt Herr Mai zu einem Tag der offenen Tür ein. Der Termin wird im Amtsblatt bekannt gegeben.
Wir wünschen Herrn Mai viel Erfolg!

Logopädie

VERANSTALTUNGEN

Absage von Veranstaltungen

Wie Sie bereits durch die Medien informiert wurden, sind in Sachsen Weihnachtsmärkte aufgrund der aktuellen Lage untersagt. Auch unser Weihnachtsmarkt muss deshalb leider abgesagt werden.



Die Veranstaltung am 05. Dezember 2021 mit Michael Trischan im Volkshaus kann ebenfalls nicht stattfinden. Bereits gekaufte Eintrittskarten werden selbstverständlich rückerstattet.
Die hohen Infektionszahlen lassen Veranstaltungen leider nicht zu. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ein Spaziergang auf dem Rathausplatz lohnt sich dennoch. Hier können Sie die Weihnachtskrippe, die Spieldose sowie unseren schönen Weihnachtsbaum bewundern. Mit stimmungsvoller Beleuchtung wird der Rathausplatz in eine kleine Weihnachtswelt verwandelt.


Leider kann in diesem Jahr wegen Arbeiten zur Entschlammung des Rathausteiches der schwimmende Adventskranz nicht auf dem Teich platziert werden.

Kontakt zu uns

Gemeindeverwaltung Gelenau
Rathausplatz 1
09423 Gelenau/Erzgebirge

phone  +49 37297 84960
fax  +49 37297 849640
mail  gemeinde@gelenau.de

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instagram  gemeinde.gelenau

Sprechzeiten Gemeindeverwaltung

Dienstag  8.15 - 12.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag  8.15 - 12.00 Uhr
13.00 - 17.00 Uhr
Freitag  8.15 - 12.00 Uhr

 

 

 
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