Schöpfverbot an Gewässern im Erzgebirgskreis

Die Untere Wasserbehörde des Erzgebirgskreises weist darauf hin, dass es strengstens untersagt ist, Wasser mittels Pumpvorrichtungen zu entnehmen. Auch das im Regelfall zulässige Schöpfen mit Handgefäßen – sogenannter Gemeingebrauch – sollte unterbleiben. Bei anhaltender Trockenheit und entsprechend niedrigen Wasserständen können bereits geringfügige Wasserentnahmen nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben.
Wegen der anhaltenden Trockenheit sind die Wasserstände in den Gewässern des Erzgebirgskreises flächendeckend derzeitig sehr niedrig und die Abflüsse gering. Dadurch sind wasserabhängige Pflanzen und Tiere teilweise stark beeinträchtigt. Durch niedrige Wasserstände und steigende Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers. Das mindert die Selbstreinigungskraft der Gewässer - es wachsen vermehrt Algen, Fische und Kleinstlebewesen sterben. Abpumpen, Ableiten bzw. teilweise sogar Schöpfen von Wasser aus den Bächen verschärft diese Situation.

Nach den Wettervorhersagen ist auch weiterhin nicht mit größeren Niederschlagsmengen zu rechnen. Lokal begrenzte Regenschauer und Gewitterregen können kaum zu einer Entspannung der Niedrigwassersituation beitragen.
Die Wasserentnahme ist daher nicht mehr durch den Anlieger-, Eigentümer- und Gemeingebrauch gedeckt und somit unzulässig.

Auf keinen Fall dürfen Bachläufe durch das Wasserentnehmen austrocknen. Dies gilt auch für die Entnahme durch Eigentümer und Nutzer von Grundstücken an Bächen, Kleingärtner, Kleingartenvereine und Gemeinden.
Werden bei Gewässerkontrollen Verstöße festgestellt, kann dies als Ordnungswidrigkeit geahndet werden und ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen.
Informationen zum Durchfluss und zu den Wasserständen der Hauptfließgewässer liefern auch die Daten des Landeshochwasserzentrums unter www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/hwims/portal/web/wasserstand-uebersicht.
Für Fragen zum geltenden Wasserrecht steht Bürgerinnen und Bürgern die Untere Wasserbehörde des Erzgebirgskreises zu den allgemeinen Sprechzeiten telefonisch unter 03735 601-6190 zur Verfügung.

Bach

Kurztrip nach Dänemark

Vom 14. bis 17. Juni 2019 führte eine Informationsreise 20 Gelenauer Bürger in die dänische Partnergemeinde Rebild Kommune. Freitagfrüh pünktlich 06.00 Uhr war Start. Die Reisegäste hatten im Bus ausreichend Platz für eine bequeme Fahrt, denn trotz Werbung im Amtsblatt und Mundpropaganda meldeten sich leider nur 20 Personen für diese Reise. Bürgermeister Knut Schreiter und Manfred Schneider stimmten die Reiseteilnehmer während der Fahrt mit Informationen zu Rebild Kommune und zur Partnerschaft auf das Wochenende ein.

Der Verkehrssituation geschuldet, erreichte die Reisegruppe nach fast 15-stündiger Fahrt verspätet ihr Ziel. Doch der herzliche Empfang in Rebild Kommune machte die Strapazen der langen Anreise wieder wett.

Ein neuer Tag, ein neues Glück – wohl geruht und gut gestärkt sahen die Reiseteilnehmer mit Spannung und Freude dem Tagesprogramm für Samstag entgegen. Zwischen der „Kita Kunterbunt“ und dem Kindergarten „Huset i Skoven“ in Terndrup bestehen bereits freundschaftliche Beziehungen. Mit tollen Gastgeschenken im Gepäck trafen sich die mitgereisten Vertreterinnen der „Kita Kunterbunt“ mit ihren dänischen Kolleginnen zu einem Informationsaustausch. Die anderen Reiseteilnehmer unternahmen zunächst eine Besichtigung eines Altenheimes, denn auch auf dem Gebiet der Seniorenbetreuung gibt es erste beiderseitige Kontakte. Die anschließende Tour nach Aalborg führte in das Wikinger- Museum, wo der Besucher sehr anschaulich Einblicke in das Leben der Wikinger erhält. Am Nachmittag wurden im Rahmen einer Rundfahrt verschiedene Orte in Rebild Kommune besichtigt. Zwischendurch gab es eine Kaffeepause mit selbstgebackenem Kuchen der dänischen Freunde. Am Abend unternahm die Reisegruppe einen Ausflug nach Øster Hurup. Der an der Ostsee gelegene Urlaubsort ist besonders für Familien ein beliebtes Ferienziel. Die Gelenauer und ihre dänischen Begleiter ließen hier bei einem leckeren Abendessen den Tag gemütlich ausklingen.

Am Sonntag stand ein Ausflug in das etwa 120 Kilometer entfernte Skagen auf dem Programm. Von Skagen aus wurde eine Exkursion nach Grenen unternommen. Grenen ist die nördlichste Spitze Dänemarks. Dort treffen Ostsee und Nordsee aufeinander.

So viel Meeresluft macht hungrig. Das üppige Fischbüfett in einem Restaurant in Skagen war da genau das Richtige. Nach einem Bummel durch Skagen ging es zurück nach Rebild. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Quartier (Shell Motel in Støvring) wartete der nächste und zugleich letzte Programmpunkt der Reise. Die Arbeitsgruppe für Freundschaftsstädte von Rebild Kommune hatte zu einer Grillparty geladen. Inmitten herrlicher Natur wurden die Gäste nochmals so richtig kulinarisch verwöhnt und bestens kulturell unterhalten.

Wie im Fluge verging der Kurzaufenthalt in Dänemark. Am Montag hieß es schon wieder Abschied nehmen. Erschöpft von der langen Fahrt, aber vor allem überwältigt von den vielen positiven Eindrücken kehrte die Reisegruppe am Montagabend nach Gelenau zurück.

Ein großes Dankeschön gebührt den Busfahrern von Gläser Reisen für das freundliche und sichere Chauffieren.

Eine Bitte an die Reiseteilnehmer:
Hat es Ihnen gefallen, dann sagen Sie es bitte weiter. Haben Sie Hinweise und Anregungen für künftige Fahrten, dann wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung Gelenau.

Anlässlich des Gelenauer Weihnachtsmarktes am 3. Advent wird wieder eine Reisegruppe aus Rebild Kommune in Gelenau weilen. Da gibt es bestimmt so manches Wiedersehen.

Die Reise nach Rebild Kommune zeigte, dass sich auch junge Leute für die Partnerschaft interessieren. Das lässt auf den Fortbestand und die Entwicklung der Beziehungen zwischen Gelenau und Rebild Kommune hoffen.

Dänemark

Pestalozzi-Grundschule

Unterricht außerhalb des Klassenzimmers erlebten wir Mädchen und Jungen der Klasse 2 am 19. Juni 2019. Wir besuchten unser Rathaus und informierten uns über wichtige Fachbereiche und ihre Aufgaben. Frau Scheidhauer erklärte uns sehr kindgemäß einzelne Ämter und deren Funktionen. Im Trausaal lauschten wir den Erläuterungen von Frau Schmidt und den schönen Klängen einer Hochzeitsmusik. Wie Egon Olsen knackten wir in der Kämmerei den Panzerschrank und staunten nicht schlecht, dass dort weder Gold noch Diamanten lagerten. Bei Frau Börner suchten wir anhand von Luftbildern und Liegenschaftskarten wichtige Gebäude und öffentliche Einrichtungen unseres Heimatortes. Nachhaltig schön in unsererErinnerung wird auch der Abstecher bei unserem Bürgermeister, Herrn Schreiter, bleiben. Er nahm sich die Zeit und kam mit uns über unsere Ideen, Vorschläge und unser bisher erworbenes Wissen ins Gespräch.
Allen Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung zollen wir unseren großen Respekt für ihre verantwortungsvolle Arbeit. Ein großes Dankeschön gilt auch Frau Rosowski in der Bücherei, die unsere Exkursion durch eine interessante Buchlesung und eine Bücherrally abgerundet hat.

Wir wünschen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Gelenau einen
erholsamen Sommer mit erlebnisreichen Ferientagen und sagen nochmals Dank für ihre Tätigkeit.
Klasse 2 der Pestalozzi-Grundschule

PGS

Verstärktes Fuchsaufkommen im Ortsgebiet

In letzter Zeit häufen sich Anfragen von besorgten Bürgern, was gegen die derzeitige Fuchsplage unternommen werden kann. Hauptsächlich im oberen Ortsteil wurden in den letzten Tagen häufiger Füchse gesichtet. Besonders die Rassegeflügelzüchter haben schon enormen Schaden durch wildernde Füchse hinnehmen müssen. Auch Kaninchen wurden leider schon Opfer von Fuchsangriffen. Die Tiere scheuen sich nicht, in Gärten nach Futter zu suchen. Auch wurden sie schon tagsüber auf Straßen und Wegen innerhalb des Ortes gesichtet.

Zwar gelten Füchse als nicht aggressiv und fallen im Normalfall keine Menschen an, jedoch haben sie ihre natürliche Scheu zum Großteil abgelegt.

Die häufigste Ursache, was die Tiere in die Ortsnähe lockt, sind Nahrungsquellen in Gärten. Deshalb sollte darauf geachtet werden, Hunde-, Katzen- und Vogelfutter sowie andere Essensreste nicht offen im Garten herumliegen zu lassen. Außerdem sollten Mülltonnen gut verschlossen sein und regelmäßig gereinigt werden. Es ist ratsam, den Komposthaufen abzudecken, auch um andere Tiere wie Marder oder Waschbären von Ihrem Grundstück fern zu halten.

Bemerken Sie dennoch einen Fuchs auf Ihrem Grundstück, sollten Sie Ruhe bewahren. Sie können ihn verjagen, indem Sie mit einem Gartenschlauch in seine Richtung spritzen. Auch durch lautes Zurufen werden die Füchse verschreckt und ergreifen die Flucht.

Wenn Sie Kleintiere wie Kaninchen oder Hühner in Ihrem Garten halten, sollten diese in ein sicheres Gehege gesperrt werden.

Die ortsansässigen Jäger sind über die Vorkommnisse in Kenntnis gesetzt. Jedoch dauert die Schonzeit für Füchse noch bis 15.07.2019. In dieser Zeit sind die Elterntiere geschützt und dürfen nicht gejagt werden.                                                                                                                             

Fuchs

Europawahl 2019

 
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