Rentnerweihnachtsfeier

Zahlreich folgten auch in diesem Jahr die Seniorinnen und Senioren der Einladung des Bürgermeisters zu den traditionellen Weihnachtsfeiern. Da im Oberdorf der Veranstaltungsraum leider nicht zur Verfügung stand, begrüßte Knut Schreiter die Gäste aus dem oberen und unteren Ortsteil erstmals gemeinsam im neuen Volkshaus.

Mit viel Liebe und Begeisterung stimmten die Hortkinder der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ sowie Flötenkinder der Grundschule Gelenau mit weihnachtlichen Liedern und kleinen Gedichten auf die Weihnachtszeit ein.

Nach einem leckeren Stück Stollen und einer Tasse Kaffee begeisterten „De Spakörble“ aus Lauter-Bernsbach die Gäste mit erzgebirgischen Liedern und Anekdoten und sorgten so für einen lustigen, aber auch besinnlichen vorweihnachtlichen Nachmittag.

Rentner

Pyramidenanblasen

Viele kleine und große Gelenauer und Gäste kamen in diesem Jahr wieder zum Pyramidenanblasen auf den Rathausplatz, um nach schöner Tradition die Adventszeit mit dem Anblasen der Pyramide zu beginnen. Schon bevor das Programm begann, ließen sich die Besucher von Glühwein, Bratwurst, Pfefferkuchen, Stollen und Plätzchen gern verführen.

Mit alten und neuen Weihnachtsliedern und Gedichten boten Kinder der Pestalozzi-Grundschule, der Gemischte Chor und der Posaunenchor ein stimmungsvolles und kurzweiliges Programm. Auch die Zuschauer wurden zum Mitsingen eingeladen. Sichtlich Spaß hatten die 35 Schülerinnen und Schüler bei der Darbietung ihres fröhlichen Weihnachtswünsche-Raps und sangen den Zuhörern "Frohe Weihnacht, Merry Christmas, alles Gute" zu.

Dann war es wieder soweit: Bürgermeister Knut Schreiter gab den Startschuss dafür, die Pyramide in Gang zu setzen, die erste Kerze auf dem schwimmenden Adventskranz zum Leuchten zu bringen und die Krippe auf der Hofwallinsel ins rechte Licht zu rücken. Erstmals begannen auch die Figuren auf der neuen Spieldose, ihre Runden zu drehen.

Pfarrerin Rebekka Oesterreich lud wie im Vorjahr an der Krippe zu einer kurzen Andacht zum Beginn der Adventszeit ein. Schön, wenn auch das zu einer Tradition werden könnte.

Mit einem Riesenpfefferkuchen wartete die Bäckerei Steinmühle auf. Den gesamten Verkaufserlös in Höhe von 150 EUR sponserte Bäckermeisterin Manja Engel der Pestalozzi-Grundschule. Dafür unser herzlichster Dank.

Pyramide

Gelenaus neue Spieldose

Ein neues Highlight gibt es in der diesjährigen Weihnachtszeit in Gelenau zu bestaunen: eine moderne künstlerische Spieldose mit exklusiven Figuren. Wer eine traditionelle Gestaltung erwartet hatte, sah sich sicher überrascht. Aber gerade moderne Ausführungen der erzgebirgischen Handwerkskunst finden immer mehr Anhänger und Freunde.

"Eine Kunst ist nur dann lebendig, wenn sie sich weiterentwickelt. Die Kunsthandwerker aus

dem Erzgebirge wissen das seit Jahrhunderten und beleben ihre Kunst immer wieder mit neuen Impulsen. Jahr für Jahr entstehen neue Kreationen, die bei Liebhabern und Sammlern für Aufsehen sorgen. Manche neue Idee ist stark in der Tradition verwurzelt, einige Handwerker beleben eine alte Technik mit neuem Schwung, wieder andere gehen völlig neue Wege und präsentieren Figuren, die es so noch nie gegeben hat."1)

Die ortsansässige Firma Sachsenkunst ist mit der Ausführung der Spieldose diesen neuen Weg gegangen. Innovativ und attraktiv gestaltet sind der Sockel und die bekannten Figuren aus der Weihnachtsgeschichte. Schauen Sie sich einmal die Figuren genauer an! Aus den unterschiedlichsten Hölzern entstanden sie und jede für sich ist ein einmaliges Kunstwerk.

Der Rathausplatz ist nicht der endgültige Standort für die Spieldose, aber in der diesjährigen Weihnachtszeit wollten wir dieses besondere Werk den Besuchern der Veranstaltungen auf dem Rathausplatz nahe bringen.

Die Spieldose wird das gesamte Jahr über mit wechselnden Figurengruppen – in der Osterzeit mit Osterhasen und anschließend mit Blumenmädchen – zu sehen sein. Seien Sie schon jetzt auf die weiteren Figuren gespannt!

 

Spieldose

Volkshaus mit Musical "Saitenverkehrt" eröffnet

Am 1. November öffnete das komplett sanierte Volkshaus erstmals wieder seine Pforten. Nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit wurde das traditionsreiche Gebäude ohne Schwierigkeiten wieder in Betrieb genommen. Wenn auch noch Restarbeiten zu erledigen sind, so konnten sich doch die über 400 Gäste davon überzeugen, dass das Volkshaus nun den Anforderungen an eine moderne Sport- und Veranstaltungsstätte gerecht wird.

Bürgermeister Knut Schreiter brachte in seiner Rede zur Eröffnung die Freude zum Ausdruck, dass es – allen Zweifeln zum Trotz - gelungen ist, den geplanten Eröffnungstermin auch tatsächlich einzuhalten. Erfreulich ist auch, dass der geplante Kostenaufwand in Höhe von rund 1,8 MioEUR nahezu eingehalten wurde. Mehrkosten von rund 100 TEUR ergaben sich durch zusätzliche Ausstattungen und teilweise höhere Ausschreibungsergebnisse.

Er dankte allen am Bau beteiligten Firmen für das gute Zusammenwirken in der gesamten Bauphase. Einen besonderen Dank erhielten Herr Gerlach und seine Mitarbeiterinnen vom Ingenieurbüro Gerlach aus Drebach für die korrekte Planung des Vorhabens und die kompetente Bauleitung und straffe Bauüberwachung während der gesamten Bauausführung.

Bürgermeister Knut Schreiter dankte auch dem Erzgebirgskreis und dem Verein zur Entwicklung der Zwönitztal-Greifensteinregion für die Bereitstellung von Fördermitteln für das Vorhaben.

Bürgermeister a. D. Frieder Stimpel nahm in Vertretung des Landrats an der Eröffnungsfeier teil. Er
zeigte sich beeindruckt von den vielen Möglichkeiten, die in Gelenau für Sport, Kultur und Freizeitgestaltung bestehen. Mit der Sanierung des Volkshauses wurden diese guten Bedingungen noch weiter ausgebaut.

Die lange Tradition und die wechselvolle Geschichte des Volkshauses veranschaulichte Dr. Olaf Tautenhahn in Wort und Bild.

Höhepunkt der Eröffnungsfeier war die Wiederaufführung des Wendemusicals "Saitenverkehrt" von Autor und Komponist Hendrik Seibt, das thematisch bestens zum 30. Jahrestag des Mauerfalls und zur friedlichen Revolution im Herbst 1989 passte. Zehn Jahre nach seiner Erstaufführung wurde das Musical wieder mit Schülerinnen und Schülern der Freien Schule Erzgebirgsblick einstudiert. Eindrucksvoll bewiesen die 89 Akteure ihr Talent und Können. Schönster Lohn für die lange Probenund Vorbereitungszeit war die Begeisterung des Publikums, das die Darbietung mit stehenden Ovationen und langem Beifall feierte.

Möge das Volkshaus in den kommenden Jahren noch viele solche kulturellen Höhepunkte erleben, aber auch in seiner ursprünglichen Bestimmung als Turnhalle durch viele Vereine genutzt werden. Die Voraussetzungen für die unterschiedlichen Nutzungen des Gebäudes als Kultur- und Sportstätte sind durch die umfangreichen Arbeiten in den vergangenen Monaten geschaffen worden.
 

Musical

Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Bundesweit finden am Volkstrauertag Kranzniederlegungen an Gedenkstätten und Kriegsgräbern statt. Auch am Ehrenmal „Ich hatt’ einen Kameraden“ wurde in einer Gedenkfeier mit Kranzniederlegung - musikalisch würdig umrahmt vom Posaunenchor der Evang.-Luth. Kirche - an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft erinnert.

Der stellvertretende Bürgermeister Ole Fleischer verwies auf die zahllosen Opfer von Krieg und Gewalt, die uns auch heute noch mahnen, die Lektion der Geschichte zu lernen und zu lehren. Nur Versöhnung, Kooperation und Verständigung schaffen dauerhaften Frieden.

Pfarrerin Rebekka Oesterreich bezeichnete jede Kriegsführung als absurd. Dankbar können wir auf mehr als 70 Jahre Frieden und Versöhnung in unserem Land blicken.

225 Gelenauer fielen im Ersten Weltkrieg. In seinen Recherchen ermittelte unser Ortschronist Dr. Olaf Tautenhahn die Opferzahl des Zweiten Weltkrieges neu – mindestens 542 Gelenauer Tote sind zu beklagen, darunter Gefallene, Vermisste, Bombenopfer, Holochaust-Opfer, Kriegsgefangene und Euthanasieopfer. Dr. Olaf Tautenhahn übergab Pfarrerin Rebekka Oesterreich ein Buch „Die Gelenauer Toten des 2. Weltkrieges“, in welchem alle Namen der Toten verzeichnet sind. Er regte an, eine Tafel zum Gedenken an die Opfer am Ehrenmal anzubringen. Informationen zu den Toten können im Pfarrhaus erfragt werden.


Die Übergabe des Buches ist als Auftakt für den Vortrag von Herrn Dr. Tautenhahn zum 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs in Gelenau gedacht. Dazu sucht unser Ortschronist noch Zeitzeugen und Zeitdokumente. Sicher sind bei den älteren Einwohnern Erinnerungen an den 2. Weltkrieg noch gegenwärtig. Herr Dr. Tautenhahn freut sich auf Ihre Berichte, Mitteilungen und Dokumente unter Telefonnummer 037297 7702 oder persönlich.

Volkstrauertag

 
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